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Freitag, 11. Juli 2014

Das Sommermärchen kehrt zurück


Hand auf’s Herz. Wer hätte damit gerechnet, also wirklich fest daran geglaubt, dass Jogis unsere Jungs zum jetzigen Zeitpunkt des Turniers da stehen, wo sie sich jetzt befinden. Wer hätte Haus und Hof dafür verwettet, dass WIR uns bereits fünf Tage vor Beendigung des Sportereignisses von Weltinteresse schon den Titel Fußballweltmeister tragen, wenn auch mit einem wönzigen Vize vorneweg.

Ehrliche Antwort? Ich nicht. Natürlich habe ich nationalbewusst wie ich bin, stets auf Sieg für die deutsche Fußballequipe getippt, aber so richtig daran geglaubt? Am Anfang nicht. Was hab ich vor dem Spiel gegen Portugal gezittert und mit allem, nur nicht solch einem Ergebnis zum Auftakt gerechnet.



Ich muss dazu kurz erläutern, dass wir in unserem 180°-Dreieck Kreis eine Tipprunde in einem bekannten Portal haben. Zum Glück wurden die Spielregeln so festgelegt, dass jedes Spiel bis kurz vor Anpfiff getippt werden kann. Hätte ich von Anfang an alles durchtippen sollen, ich hätte vermutlich kläglich versagt. OK, der bzw. die ein oder andere möglicherweise auch…
Jedenfalls hab ich pflichtbewusst, hoffnungsvoll und mit einem riesigen Batzen Vertrauen zugunsten von Philipp, Schweini, Per, Thommi und allen anderen Helden meine Einschätzung zum Ergebnis abgegeben.

Das ist nicht selbstverständlich. Es gibt da durchaus andere Strategien, man soll es nicht für möglich halten. Ich kenne da jemanden, der mir, nun wie soll ich sagen, sehr gut bekannt und, ja ich würde sagen, besonders nahestehend ist, der seit Jahren bei internationalen Turnieren GEGEN die Mannschaft aus dem eigenen Land tippt. Die Begründung dafür lautet, dass er so wenigstens einen -wenn auch getrübten- Grund zur Freude hätte, wenn das Spiel verloren wird, weil er wenigstens Punkte im Rahmen der Tipprunde einstreichen könne.
So ganz funktioniert das meistens dann doch nicht, weil die Enttäuschung bei einem verlorenen Spiel meistens doch irgendwie überwiegt. Naja, und bei einem Unentschieden ist es ohnehin hinfällig.

Mir jedenfalls geht es innerhalb der Tipprunde ähnlich wie unserer Nationalmannschaft. Ich habe eine Platzierung ebenfalls sicher, einziger Unterscheid, ich kann leider nicht mehr besser werden.
Und was mit Vize ist es auch nicht, aber immerhin Treppchenplatz :o)

Wer nun bis Sonntag noch Beschäftigungstherapien jenseits von nervösem Fingernägelkauen, hibbeligem Auf-und-ab-Rennen durch Haus oder Wohnung bzw. Wiederaufnahme von suchtgefährdenden Unarten wie Rauchen oder Schokoladeninhalation sucht, dem empfehle ich bei diesem wunderschönen (norddeutschen) Sommerwetter die Herstellung von erfrischend leckerem Eiskaffee mit supercremigem Vanilleeis und eiweißresteverwertenden süßen Knabbereien.

Dienstag, 8. Juli 2014

Der Fleischstreichler


Es ist ja kein Geheimnis, dass wir bei Hundertachtziggrad immer wieder von Eline inspiriert sind. Obwohl ich natürlich froh bin, dass ich in meinem Praktikum nicht an Ihrer Gründlichkeit und Sachlichkeit gemessen werde.

Aber Ihre Rubriken, in denen Sie uns an Ihren Genussplätzen und Genussquellen teilhaben lässt, lese ich immer besonders gerne.

Und heute fühle ich mich irgendwie bemüssigt, auch einmal über einen besonders geschätzten Genusshandwerker zu berichten.

"Zu dem gehe ich nicht, der verabschiedet sich ja von jedem Rädchen Wurst einzeln." oder "Bis der sein Fleisch zurechtgestreichelt hat..."

Trüfelsuchen dauert eben!
Anhand dieser Zitate von Nichtkunden erkennt der Insider sofort, das hier vom Metzger Schweizer in Kemnat die Rede sein muss. Und es stimmt schon. Der Meister nimmt sich Zeit für Dich. Allerdings auch für jeden anderen Kunden vor dir.

Und die Kunden sind sich einig, dass es sich um eine Spitzenadresse handelt.

Dabei erweckt das Ambiente nun wirklich nicht diesen Eindruck. Die Fassade des Gebäudes wird der trögen Durchgangsstraße gerecht, an der das Gebäude steht. Der Verkaufsraum entspricht dem Fleischereifachgeschäftscharme der späten Siebziger und die Auslage wird ganz sicher nicht im Stil einer "Schlemmer-Metzgerei" dargeboten.

Besonders klein ist die Auslage übrigens beim Fleisch. Dafür bildet sich dort die längste Schlange. Das liegt daran, dass häufig erst geschildert wird, was denn so geplant ist, der Meister nachdenkt, was dafür in Frage kommt, in den Kühlraum eilt, mit einem riesigen Fleischstück zurückkommt, an diesem zeigt, was er vorschlägt,  dann wieder nach draußen geht, um das entsprechende Stück heraus-zuschneiden und dann vor den Augen des Kunden zuzurichten, "Zurechtstreicheln", wie die meisten sagen.

Schön ist auch, wenn er, schon im Begriff das Gewünschte herzurichten, fragt, was denn damit gemacht werden soll. "Oh nein, dafür ist das Fleisch noch nicht genügend abgehangen! Gut dass ich gefragt habe." Und schwupps ist das besagte Stück wieder in der Kühlung. "Dafür nehmen wir lieber..."

Selbstverständlich gehört auch ein Austausch über die Zubereitungsmethode, Kerntemperatur und Beilagen mit zum Einkauf.

Völlig normal ist dort auch, dass Kunden anrufen und nachfragen, wie das nochmal war, mit der Ofentemperatur und wie lange.

Und eigentlich ist der Metzger Schweizer auch schuld am heutigen Rezept. Weil diese hohe Rippe, die er mir verkaufte, so sensationell gereift war, dass das Produkt die Zubereitung vorgab:

Freitag, 20. Juni 2014

Eins eins zwo



Huhu, nicht erschrecken. Ich bin‘s heute schon wieder, die Suse. Nein keine Angst, weder hab ich jetzt hundertachtziggrad gekapert, noch haben wir uns gestritten, noch sind die anderen drei unabgestimmt gleichzeitig in den Urlaub gefahren.
Nein, es gibt lediglich einen kleinen terminlichen Engpass bei dem für heute im Plan eingetragenen Teammitglied. Und da ich dieses Mal die einzige war, die als (freiwillige) Feuerwehr einspringen konnte, müsst ihr zu wiederholtem Male mit mir Vorlieb nehmen.

Es ist nämlich so -und da plaudere ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen- dass für das 180°-Team im Zweimonatsrhythmus ein Plan erstellt wird, in dem zunächst vorgeschlagen und anschließend festgelegt wird, wer wann dran ist. Das ist sehr praktisch und gar nicht kompliziert, denn schließlich werden ja immer nur die Dienstage und Freitage belegt, es sei denn es ist Blogpause, dann ist… genau gar kein Tag beplant :o)

Der letzte Freitag „gehört“ meistens susa, weil da die Weinrallye stattfindet und wer könnte das besser als sie… wobei wir anderen natürlich auch dürfen, wenn wir mögen,  da sind wir tolerant.

Und wenn an einem Tag mal niemand kann, dann springt auch manchmal der Leo ein.

Ab und zu passiert es aber auch mal, dass jemand kurzfristig absagen muss. Meistens funktioniert das auch ganz gut, so dass unsere werte Leserschaft da gar nix von mitbekommt, der Beitrag pünktlich erscheint und intern getauscht wird.
Tja, und dann gibt es eben auch Tage wie diesen, an denen irgendwann nachmittags ein Hilferuf erschallt, an dem es dann schon schwieriger wird. Selbst der Leo konnte nicht, er hat heute nämlich Kennlerntag mit der Luzie und irgendwie ist da Boddoh und jede Menge Romantik im Spiel. Es sei ihm gegönnt.

Regelmäßige Leser ahnen sicher auch schon, um welches Teammitglied mit Terminplanungsschwäche es sich da wieder mal handeln könnte. Aber selbst wenn die Spatzen es schon von Dächern pfeifen...


...oder auch nicht, meine Lippen Tastatur bleibt da jedenfalls verschlossen.

Dazu fällt mir nur noch ein Poesiealbumspruch oder aber auch leicht abgewandelt h der Titel eines bekannten Uraltschlagers ein…

Dann will ich mal das Nähkästchen wieder schließen und komme zum heutigen Rezept, schließlich ist und bleibt hundertachtziggrad ein Foodblog, serviceorientiert, darauf legen wir einstimmig Wert.

Zur Versöhnung und ggf. Besänftigung aufgrund der unverzeihlichen Verspätung habe ich einen 80er Jahre Kuchenklassiker mit neuer Interpretation nach  Herbert Hintner hergestellt:

Dienstag, 17. Juni 2014

Hochgenuss



Obst und Gemüse aus eigenem Anbau zu essen erfüllt mich mit überschwänglicher Freude, weil ichbesveigenhändig knackfrisch geerntet habe und genau weiß, was unter welchen Umständen die Leckereien herangewachsen sind.
Gemüseanbau ist dabei die Königsdisziplin, denn viele Obstsorten lassen sich einfach Jahr für Jahr vom Baum oder Busch pflücken, welche neben Wasser, Düngegabe und Beschnitt wenig Pflege benötigen…von Erdbeeren vielleicht mal abgesehen.
Gemüse hingegen wird gesät, vorgezogen, pikiert, gepflanzt, angehäufelt, ausgegeizt, gehackt, bewässert, gemulcht und vieles mehr.
Nichtsdestotrotz ist der Verzehr von Karotten, Spinat, Zwiebeln, Mais, Tomaten, Porree, Kartoffeln, Bohnen undundund aus dem eigenen Anbau eben ein ganz besonderes Vergnügen und so gibt es seit Anlage unseres Gartens in der 180°-Niederlassung Nord auch einen Bereich für den Gemüseanbau, welcher mir im Laufe der Jahre zugegebenermaßen nicht immer nur Freude bereitet hat.

Da wir hier einen recht schweren Boden haben, der zwar die Feuchtigkeit gut hält und von mindestens 20einhalb Regenwürmern pro Spatensicht bewohnt ist, wird eine kurzzeitige Vernachlässigung der Flächen mit einem in Windeseile heranwachsenden Dschungel aus Melde, Quecke, Ackerschachtelhalm, Vogelmiere, Kamille usw. bestraft. Außerdem scheint unser Garten ein Eldorado für (Nackt)Schnecken zu sein, welche in der Vergangenheit den Anbau jeglichen Salates und Kohls nahezu unmöglich machte.
Was also tun?
Wie kürzlich berichtet, entstand bereits im vergangenen Jahr ein schönes Tomatenhaus im Selbstbau, welches zumindest den beliebten Nachtschattengewächsen dieses Jahr ein heimeliges zu Hause bietet, Bauerfahrungen sind also mehr als gesammelt.

Aber wie am besten für die anderen Gemüse eine ähnlich anmutende Wellnessoase schaffen?
Schnell wurde die Idee von zwei Hochbeeten geboren, welche "mal eben" vor der Anbausaison 2014 errichtet werden sollten:
Also in die Hände gespuckt und ran an die Arbeit!
Die Beete sollten frei stehend von allen Seiten bearbeitet werden können und so wählten wir die Abmessungen 1,2 m x 1,8 m je Hochbeet mit einer Höhe von jeweils knapp 80 cm. Die Konstruktion planten wir aus 32 mm dicken unbehandelten Lärchenbrettern. In den Ecken und an den langen Seiten jeweils mittig sollten Kanthölzer 90 x90 mm für Stabilität sorgen.

Bevor es nun losgehen konnte, wurde sämtliches Konstruktionsholz zweimal mit einer Öllasur als Witterungsschutz gestrichen.

 Dann wurde zunächst der Kasten ausgerichtet und zusammengebaut.


An der Unterseite wurde nun ein engmaschiger Draht befestigt, um ein Eindringen von Tieren, insbesondere Wühlmäusen, zu verhindern.
Von innen wurde der Kasten mit einer Noppenfolie, wie sie bei Kelleraußenabdichtungen verwendet wird, ausgekleidet. Die Folie soll das Holz gegen die Erdfeuchte schützen und gleichzeitig dafür sorgen, dass eintretende Feuchtigkeit durch z.B. Regen über die Noppen abfließen kann.


Die Hochbeete sind im Bereich der Kanthölzer auf halbierten Gehwegplatten gelagert, um eine bessere Ausrichtung zu erzielen und auch hier den Einfluss von Erdfeuchte möglichst ausszuschließen.



Anschließend konnte mit dem Befüllen begonnen werden:


Zuerst haben wir eine ca. 30 cm starke Schicht mit Baumschnitt, Laub, Gartenabfällen, Rasenschnitt und Rindenresten vom Holzhacken eingebracht.
Bevor weiter befüllt werden konnte, wurde ein starker Edelstahldrahl über je eine Schraube pro Mittelpfosten gespannt, damit die Beete später dort nicht aufgrund des Erddrucks ausbeulen.
Weiter ging es mit grobem Kompost, gefolgt von feinem Kompost und zum Schluss mit Pflanzerde.




Das alles ging trotz anfänglicher Schwierigkeiten dann doch relativ schnell, so dass die Aussaat bzw. Bepflanzung rechtzeitig beginnen konnte.
Spinat, Knoblauch, Erbsen, Dill, Karotten, Radieschen, Knollensellerie, Kohlrabi, Blumen-, Rot- und Spitzkohl, Minigurken, Rote Bete, Wurzelpetersilie, Eissalat, Kapuzinerkresse und ein paar Blumen erfreuen seitdem durch üppiges Wachstum mein Gärtnerinnenherz.
 Geerntet habe ich schon einiges und das bei gelegentlichem Unkrautzupfen im Vorbeigehen.In der umliegenden, noch in reduziertem Umfang vorhandenen Beetfläche auf Bodenniveau hingegen, sprießen Melde und Co. wie gewohnt fast üppiger als die Erdbeeren, der Mais und die Bohnen, die dort wachsen dürfen. Ein paar Fraßstellen an Rhabarber, Zinnien und Erbsen sind natürlich auch schon zu erkennen, aber lange nicht mehr so viel wie früher. 
Schlauerweise haben wir nämlich die Wege um die Hochbeete mit einer Metallkante eingefasst und die Fläche mit Hackschnitzel befüllt, die für die Schnecken eine natürliche Barriere darstellen. Nichtsdestotroz wurden die Hochbeete zusätzlich mit einer Schneckensperre versehen, indem von unten an die umlaufenden Abschlussbretter Winkelbleche aus Aluminium befestigt wurden (s. Bild links).

Und so sieht es nun aus im Gemüsebeet der NL Nord zwopunktnull:

Besonders wichtig ist mir noch zu erwähnen, dass wir ohne die riesengroße Unterstützung zweier ganz besonders lieber, fleißiger Heinzelmännchen die Umsetzung in so kurzer Zeit nieundnimmernicht geschafft hätten, sowohl kräfte- als auch zeitbegründet. An dieser Stelle ganz besonders lieben Dank an die zwei :o)
So, und nun also wieder zurück zu meinem neu gewonnen Gärtnerinnenglück. Nachdem wir bereits reichlich Spinat, einen Eissalat und einen zarten Spitzkohl geerntet und verspeist haben, stand am Wochenende unser allererster Kohlrabi aus eigenem Anbau auf dem Speiseplan.
Wir zwei essen den zartesten und mildesten Vertreter der Kohlsippe äußerst gern. Ich wollte den zarten Genuss noch besonders herauskitzeln, in dem ich den Kohlrabi in dünne Scheiben geschnitten und mit ebenso dünnen Kartoffelscheiben zu einem Gratin verarbeitet habe. 
Bei Kohl kann ich es meistens nicht lassen, stets mit ein bisschen Curry zu würzen, da beide zusammen eine perfekte geschmackliche Partnerschaft eingehen. Aufgrund der zarten Süße des jungen Kohlrabis hab ich auf jegliche Zugabe von Zucker verzichtet.

Freitag, 23. Mai 2014

Wir im Norden...



...stehen in Deutschland ganz vorn... bei den Postleitzahlen

...werden von Nichtnorddeutschen gern als Fischköppe betitelt und gelten völlig zu Unrecht als stur und kühl.Letzteres trifft allerdings auf unser Klima zu, weswegen es viele Menschen mit Atemwegserkrankungen jedes Jahr in die Küstenregionen treibt. Urlauber hingegen wünschen es sich hier bisweilen etwas weniger windig und regnerisch, wenn sie Mitte Juli in dicke Decken gekuschelt unter riesengroßen Partnerschirmen in ihren teuer gemieteten Strandkörben sitzen und erfolglos versuchen, sich das Wetter schön zu reden.
Nicht umsonst ist die Großmutter aller Wetterschutzjacken unser gelber, gummibeschichteter Friesennerz.

...bauen Autos für das ganze Volk.

...können weeiiiiiit ins Land blicken, da die meisten Geländeerhebungen nicht einmal die 200-Meter-Marke erreichen und den Blick versperren können. Wir finden, dass man ein gewaltiges Massiv von über 1100 m Höhe auch schon mal mit dem Zug erklimmen darf.

... trinken unser Bier aus 0,33-l-Flaschen
 
...haben kein nennenswertes Weinanbaugebiet, mit dem wir "angeben" könnten. Pfiffig wie wir sind, haben wir mit dem Bordeaux einen Pakt geschlossen und den Rotspon in unsere Hansesestädte geholt.
Dementsprechend gibt es hier auch keine Weinköniginnen, nein, wir krönen unsere Majestätinnen in den Ressorts Heide, Wurzel, Kohl, Kartoffel und Spargel.

...handeln über den Seeweg und sind das selbsternannte "Tor zur Welt"

...können wenigstens hochdeutsch; es wird uns sogar nachgesagt, dass ein Teil von uns die Muttersprache am klarsten prononciert. Zusätzlich sprechen wir aber auch eine eigene Sprache mit vielen Dialekten. Freundlich und bodenständig hört es sich an, wenn wir platt snacken und über den s-pitzen S-tein s-tolpern.
Plattdütsch beruhigt und entschleunigt, es wirkt gelassen und versöhnlich. So werden Beerdigungen meist als nicht zu schmerzvoll empfunden wenn sie op platt gehalten werden. Auch werden Beschimpfungen schneller wieder verziehen; so'n oller Dösbaddel wirkt eindeutig weniger beleidigend als ein totaler Vollidiot

... können besser Handball als Fußball ;o)

...holen täglich um 20:00 Uhr ein Millionenpuplikum vor die Fernseher und ermitteln am Tatort in fünf unterschiedlichen Regionen.

...trinken Milch von schwarzbunten Kühen

... kaufen unsere Lebensmittel pfundweise, z.B. ein Pfund Kaffee, 4 Pfund Hack oder ein halbes Pfund Butter

...haben schon viele Persönlichkeiten mit Rang und Namen hervorgebracht, als da wären z.B die Brüder Thomas und Heinrich Mann, Johannes Brahms, Helmut Schmidt, Dieter Bohlen, Heinrich Hertz, Christian Wulff, Sarah Connor, Hans Albers, Heidi Kabel, Matthias Schweighöfer, Joachim Gauck, Uwe Seeler, Jan Ullrich, Max Schmeling uvm.
Wobei...das mit dem Rang muss bei dem ein oder anderen wohl revidiert werden ;o)

...haben den Ort mit der höchsten Sterneküche-Dichte.
Dabei ist unser traditionelles Essen eher deftig, dominiert von hier gewachsenem Kohl, Kartoffen, Wurzelgemüse und Bohnen. Wir essen wohlklingende Speisen wie Schnauze mit Mett oder tote Oma, den süßen Abschluss bildet eine Grütze. Wir schwören auf unser Schwarzbrot und backen sensationellen Butterkuchen. Wer einmal unsere Franzbrötchen gegessen hat, wird nur dafür wieder in den Norden kommen.
Wir essen aber auch zum Unverständnis des Restes der Nation panierte Schnitzel mit Soße und sind der inoffizielle Mayonnaisen-Kartoffelsalat-Äquator von Deutschland.

...sind beratungsanfällig und flexibel und so habe ich kürzlich tatsächlich zum Backfisch einen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise hergestellt, welcher gut passte und bei dem sonnigen Wetter angenehm erfrischte.
Für den Backfisch habe ich frischen Seelachs verwendet, welcher sich aufgrund seiner Geometrie hervorragend dazu eignet und kleine Varianzen in der Garzeit verzeiht. Als Teighülle verwende ich gern Bierteig. Auf der Suche nach einem etwas anderen Rezept bin ich bei Petra auf eine angeblich besonders knusprige Variante gestoßen, die ich leicht verändert habe. Das Ergebnis war beeindruckend, so dass ich nun das Rezept präsentiere für besonders

Dienstag, 20. Mai 2014

Urlaub!!

Eigentlich bin ich ja gerade im Urlaub und mache aktuell in etwa das hier. Ihr könnt Euch also sicher sein, es geht mir blendend. Wetter ein Traum, Essen und Getränke hervorragend, der Kofferraum schon gut mit Wein gefüllt. Wie sich das halt so gehört.
Aber damit Ihr jetzt hier nicht unverrichteter Dinge und hungrig wieder abzieht, hab ich Euch Schnittchen vorbereitet:

Geröstetes Bauernbrot mit Tatar aus Gurke, Radieserl und Räucherforelle



Für das Tatar:
Ein Räucherforellenfilet
¼ Gurke geschält
5 Radieserl
1 kleine Frühlingszwiebel
3 EL frisch gehackter Dill
100g Crème fraîche
½ TL frisch gemahlener Koriander
Salz, Pfeffer
Eine kleine Prise Zucker
Ein Spritzer Zitronensaft

Bauernbrot
Ein paar Radieserlscheiben zur Deko

Räucherforellenfilet, Gurke, Radieserl und Frühlingzwiebel fein würfeln und mit den restlichen Zutaten mischen. Mit Salz, Pfeffer und vorsichtig mit Zitronensaft und Zucker abschmecken.

Das Bauernbrot in Häppchen große Stücke schneiden und in einer Eisenpfanne ohne Fett vorsichtig von beiden Seiten anrösten. Mit dem Tatar belegen und ein paar Radieserlscheiben dekorieren.

Auch schön für Biergarten und Picknick.




Ich wünsch Euch eine gute Zeit!



Donnerstag, 8. Mai 2014

Bunt! 2014

Die Fortsetzung von bunt! 2013. Schließlich muss es sich rentieren, wenn frau fluchend und schimpfend die halbe Million Blumenzwiebeln im Herbst in die Erde bringt. Um sich im Jahr darauf wieder selber auszutricksen - a bisserl was geht scho no -  und im Sommer entzückt ob der Auswahl wieder jede Menge Blumenzwiebeln bestellt...
Das diesjährige Ergebnis wurde bereits von der Gartenaufsicht, unserem Rotkehlchen abgenommen. Dabei achtet es stets darauf, sich farblich adrett zu präsentieren:
 
 Aber schaut Euch doch einfach selbst um!





















Und nach dem Rundgang gibt’s selbstverständlich auch was frühlingsleichtes zu Essen. Ein Duett bestehend aus einer Suppe aus grünen Erbsen mit Estragon und einem Koriander-Karottenschaum mit Croutons und Kerbel.


Suppe mit grünen Erbsen und Estragon (2 Personen als Vorspeise)

400 ml Geflügelfond (der muss wirklich einsA sein, davon lebt die Suppe)
150g rohe grüne Erbsen
3 EL frischer gehackter Estragon
Salz, Pfeffer
Piment frisch gemahlen

Die Erbsen in kochendem Salzwasser 3 min. blanchieren und abschrecken. Den Geflügelfond erwärmen, kräftig mit Salz, Pfeffer und Piment abschmecken, Erbsen und Estragon dazugeben, anrichten.

Koriander-Karottenschaum mit Croutons und Kerbel (2 Personen als Vorspeise)
½ Schalotte
1 mittelgroße Karotte
1 TL Butter
20 cl Noilly Prat
200 ml Karottensaft (idealerweise aus selbst entsafteten Karotten)
100 ml Geflügelfond
Salz, Pfeffer
1 TL frisch gemahlene Koriandersamen
50 ml Sahne


Brotwürfel aus altbackenem Weißbrot
1EL Butter
1 Knoblauchzehe

Kerbel

Schalotte und Karotte fein würfeln und in der Butter glasig anbraten. Mit Noilly Prat ablöschen und mit dem Saft und dem Fond auffüllen. Ca. 20 min. leicht köcheln lassen (in dieser Zeit die Croutons fertigstellen). Pürieren und passieren. Mit Salz, Pfeffer und Koriander kräftig abschmecken. Vor dem Servieren mit der Sahne kräftig aufmixen.

Croutons
Die Knoblauchzehe andrücken, die Butter in einem kleinen Topf aufschäumen, Knoblauch und Croutons dazugeben. Bei mittlerer Hitze braten bis die Croutons goldbraun sind. Bis zum Anrichten auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Anrichten
Karottenschaum in kleine Schüsseln oder Teller geben, Croutons dazu und mit frischem Kerbel nach Geschmack.


Sonntag, 4. Mai 2014

Alle Jahre wieder!

In  manchem Jahr drei Wochen später in einem anderen wieder vier Wochen früher, aber ziemlich gewiss blühen irgendwann im Laufe des Frühjahres die Apfelbäume und die Rapsfelder unter einem malerischen blau-weißen Frühlingshimmel.

Die Freibäder und Eisdielen werden geöffnet, ab 17:30 Uhr riecht es aus irgend einem benachbarten Garten zuerst nach Brandbeschleuniger und später nach Grillfleisch und permanent ist ein feierabendliches Motorengeräusch eines Rasenmähers auszumachen. Saisonbeginn heißt das oder auf Neudeutsch -ausnahmsweise mal ohne Anglizismus- Angrillen, Anbaden, Anmähen, Anwandern, Anmotorradfahren undundund.

Das Besondere an so einem jährlich wiederkehrenden Zeitabschnitt ist die Durststrecke zwischen Beendigung und Start und die umso größer ausfallende Freude, wenn es wieder los geht, mit was auch immer. OK, ich gebe zu, ich kenne fast niemanden, der sich wie blöd auf den Beginn der Rasenmähsaison freut, aber ausschließen will ich es nicht.


Ungeschlagene Sieger solchen Saisongeschäftes können nach meiner Einschätzung nur solch populäre Sportereignisse wie die Fußballbundesliga oder die schnellen Autos der Formel 1 darstellen.


Besondere Freude allerdings gilt auch den kulinarischen Saisons, meist begonnen mit Bärlauch, gefolgt von Radieschen, Spargel, Erdbeeren, Himbeeren, Erbsen, Pfirsichen undsoweiter undsoweiter.


In der 180°-Niederlassung Nord freuen wir uns ganz besonders auf das hier in der Regel ab Mitte/Ende April mögliche "Anspargeln", was in diesem Jahr Dank der warmen Witterung sogar noch früher stattfand.
Mindestens zweimal die Woche gibt es dann Spargel frisch vom Spargelbauern ums Eck, schließlich wohnen wir hier in einem großen Spargelanbaugebiet. Während der Tausendsassa überwiegend als weißes Gemüse über den Verkaufstresen wandert um den Eigentümer zu wechseln, gibt es auch immer mehr Spargelbauern, die den grünen Anverwandten anbauen.
Wenn es schnell gehen soll, nutzen wir gern den Schälservice direkt auf dem Hof, schicken die Spargelstangen zu Hause in den Dampfgarer, kochen ein paar Kartoffeln dazu und schmelzen ein bisschen Butter, fertig.
Allerdings würden wir dem feinen Gemüse damit mitnichten Genüge tun, denn es kann so viel mehr und passt mit wirklich vielen anderen Zutaten ganz hervorragend zusammen, wie die Rezeptvielfalt  in  unzähligen Blogs (und natürlich auch bei 180° Grad) zeigt ;o)
Kürzlich ergatterte ich beim "Fremdgehen" bei einem Spargelstand in Lüneburg neben dem weißen eben auch grünen Spargel aus heimischem Anbau. Der sah so schön frisch und gar nicht trocken oder labberig aus, so dass ich...genau...zuschlug und je ein Pfund weißen und grünen mit nach Hause nahm.

Das Ergebnis des anschließenden Küchenaufenthaltes waren fingerfoodtaugliche Spargelbuletten, die mit einer Avocado-Tomaten-Salsa ganz vorzüglich schmeckten:

Dienstag, 1. April 2014

So schnell kann's gehen!



Da läster recherchiere ich kürzlich noch ausführlich über Schreibtischgewohnheiten bei uns im Großraumbüro, erwischt mich doch direkt die nächste Umzugsoffensive. Eine neue Abteilung hält Einzug in unsere Räumlichkeiten und die Plätze sind neu ausgewürfelt. Und WIR sind getrennt worden. Der Lieblingschef und ich. Schnüff!!

Hatten wir doch so eine traute Zweiertisch-WG am Rand, schön ruhig gelegen, wunderbar übersichtlich (beide Schreibtischtyp Minimalist). Niemand hier im Büro hat sich jemals nach dem täglichen „Guten Morgen“ in solch zufriedener Einvernehmlichkeit die erste Stunde angeschwiegen. Den Rest des Tages schätzten wir dann durchaus die kurzen Kommunikationswege über den Tisch hinweg und regelmäßig hat es zeitgleich -häufig zur Verwunderung der umliegenden Kollegen- hinter unseren Monitoren laut aufgelacht,  die selbe Email mit dem selben Gedankengang lesend "liest Du auch grad…?".

Vorbei.

Wir sitzen immerhin noch in 5m Luftlinie Entfernung -
in einem Haufen Kommunikatorinnen. Wie es dieser Berufsstand so erfordert sind diese ausgesprochen kommunikativ. Auch zu früher Morgenstunde. Seufz! Schreibtischtyp übrigens eine Mischung aus alter Hase und Teamassistenz. Dafür ist regelmäßig für Kuchen gesorgt. Ob ich das so gut finde, weiß ich noch nicht.

Es gibt allerdings auch schon wieder einen Silberstreifen am Horizont der Büroraumplanung. Die nächste Veränderung kündigt sich schon an. Also drückt mir die Daumen! Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit mit Häppchen!

Blätterteigpastetchen mit Räucherforellenmousse und Apfel-Sellerie-Tatar



Pastetchen und Tatar von hier, das Tatar statt mit Avocado mit feinst gewürfeltem Staudensellerie gemischt. Die Mousse von hier, dünn auf  Folie gegossen und in Quadrate geschnitten.

Alles hübsch gestapelt und angerichtet einem Klacks Crème fraîche, Dill und etwas Forellenkaviar. Dazu Blubber!


Achso: 

 Menno!

Freitag, 21. März 2014

Bürowelten

Zeige mir Deinen Arbeitsplatz und ich sage Dir wer Du bist...
Bei mir in der Arbeit macht man sich aktuell Gedanken über alternative Bürokonzepte. Anlass genug, meine hobbypsychologischen Beobachtungen zu den bei uns vertretenen Schreibtischtypen niederzuschreiben…

Die Teamassistenz
Hier soll dem in den Wirren des Büroalltags Hilfe suchenden Mitarbeiter Geborgenheit vermittelt werden. Auf Ihrem Schreibtisch finden sich eine liebevoll gehegte Topfpflanze in farbenfrohem Übertopf, geschmückt mit lustigen Dekosteckern, ein blumiger Raumduft und ein stets gut gefülltes Bonbonglas (an das ich mich nie ran traue). Die große Telefonanlage und eine bunte Batterie Textmarker vervollständigen die Anordnung. Umrahmt wird das Arrangement durch Katzencontent an der Wand, der sich im Bildschirmhintergrund fortsetzt, garniert mit originellen Sprüchen wie „Die ganze Welt ist ein Irrenhaus, aber hier ist die Zentrale“ oder „Solange mein Chef so tut, als würde er mich richtig bezahlen, solange tue ich so, als würde ich richtig arbeiten!“

Aber Obacht! Trotz der heimelig anmutenden Atmosphäre darf sich der hilfesuchende Mitarbeiter nicht mit jeder Anfrage willkommen fühlen…


Der Minimalist
Clean desk! lautet seine Parole. Sein Schreibtisch wird außerhalb der Bürozeiten lediglich von Bildschirm und Tastatur bevölkert. Tagsüber finden sich neben dem Smartphone gelegentlich einige für Besprechungen erforderliche Ausdrucke. Ansonsten pflegt der Minimalist das papierlose Büro und betont dies auch gerne. Professionalität ist hier die Botschaft! Dieser Schreibtischbesitzer ist voll konzentriert, nichts lenkt vom Arbeitsgeschehen ab und Arbeitsinhalte sind selbstverständlich so wichtig und vertraulich, dass nichts davon unbewacht auf dem Schreibtisch verbleiben kann. Ich muss nicht erwähnen, dass der hier bevorzugte Bildschirmhintergrund die MS Standardausführung ist. Gelegentlich erlaubt sich der Minimalist allerdings das Gimmick eines die Palette der Unternehmensprodukte präsentierenden Bildschirmschoners.

Der Papiertiger
ist das Gegenteil vom Minimalisten. Er kann auf seine Aktenordner nicht verzichten, auf seinem Schreibtisch stapeln sich Unterlagen und Arbeitsmappen, Stift, Lineal und Taschenrechner sind griffbereit. Der Papiertiger möchte alle notwendigen Informationen in unmittelbarer Nähe visualisiert haben und so finden sich auch an der Wand der aktuelle Kantinenplan, die Abfahrtszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel, ein Jahreskalender mit deutlich gekennzeichnetem Urlaub und eine Liste der wichtigsten Telefonnummern. Beim Bildschirmhintergrund ist der Papiertiger wenig kreativ, seinen Desktop zieren allerdings zahlreiche Verlinkungen.

Der alte Hase
hat im Unternehmen schon viel Erfahrung gesammelt und bringt dies durch trophäenartig aufgereite Ausstandsgeschenke ehemaliger Kollegen zum Ausdruck. Das Bild Letzterer, umrahmt von einem Tellerrad gesellt sich zu einem zum Stiftehalter umfunktionierten Zylinderkolben, gefolgt vom in Miniatur gefrästen, vom alten Hasen als Planer betreuten Bauteil, geschweißt auf eine massive Edelstahlplatte mit Gravur. Dem um Unterstützung bittenden Jungmitarbeiter wird hierdurch der nötige Respekt abgefordert.
Allerdings ist die Arbeit nicht der einzige Lebensinhalt des alten Hasen, oft bereitet er sich schon auf seinen verdienten Ruhestand vor und bringt dies durch wechselnde Urlaubsfotos im Bildschirmhintergrund und einen die verbleibenden Arbeitstage zählenden Bildschirmschoner zum Ausdruck.

Gelegentlich trifft man auf eine Kombination aus altem Hasen und Papiertiger, dann empfiehlt sich ein Blick unter den Schreibtisch. Für das bessere Wohlgefühl am Arbeitsplatz werden dort gerne ein paar Birkenstockschuhe geparkt.


Der Familienvater (auf die weibliche Ausführung dieser Spezies bin ich bis her nur sehr selten gestoßen, was aber auch daran liegen kann, dass ich in einem vorwiegend männlichen Umfeld arbeite)

„Papi ist der Beste!“ Diese Botschaft springt einen hier schon von Weitem an. Der Schreibtisch des Familienvaters wird geziert von einer Galerie Familienfotos, die kontinuierlich zu Geburtstag und Weihnachten erweitert wird. Die Wände sind geschmückt mit Basteleien und Bildern des hoffnungsvollen Nachwuchses und der Familienvater wird nicht müde zu erwähnen, dass er seine Sprösslinge vor der Arbeit in die Kita bringt. Und er informiert zuverlässig die gesamte Abteilung, wenn er den Elternabend der mit dem Erziehungsauftrag bedachten Institution zu besuchen gedenkt. Dass sein Bildschirmhintergrund eine Slideshow der glücklichen Familie ist, brauche ich nicht extra zu erwähnen. Böse Zungen behaupten allerdings, hierbei würde es sich um eine Überstundenmotivation handeln...  a Stünderl geht no!

Bevor hier jetzt wilde Spekulationen auftreten, bekenne ich mich zur Spezies der Minimalisten, was insofern erstaunlich ist, als mein im Privatleben gepflegtes Ordnungssystem (soweit hier von System gesprochen werden kann) tendenziell chaotisch ist. Ein Blick in meinen Trolley würde allerdings ein chronologisches Zeitschichtmodell an Ausdrucken und eine kunterbunte Mischung an Teesorten, Stiften, Wimperntusche! und Kaugummi zu Tage bringen…


Und weil ich jetzt für meine Verhältnisse so viel geschrieben habe, wir ein Foodblog sind und das jetzt eigentlich so garnichts mit Kochen zu tun hatte, gibt’s was aus der Kategorie schnelle Küche. Ein Rote Bete Rezept, das ich mir mit Rucola oder anderen Blattsalaten statt Radiccio auch gut als Grillbeilage vorstellen kann.


Mit Apfelbalsam und Kürbiskernöl marinierte Rote Bete mit Radiccio, Feta, Kürbiskernen und Croutons (für 4 Personen)




4 mittelgroße rote Bete, im Ofen gegart (ungeschält mit Meersalz und Thymian in Alufolie gewickelt, 1,5 Std. bei 200°)
4 EL Apfelbalsamessig
2 EL Kürbiskernöl
Salz
Frisch gemahlener Pfeffer

Ein kleiner Kopf Radicchio (alternativ auch andere Salatsorten)
200g Feta
5 EL angeröstete Kürbiskerne
8 EL in Butter gebratene Croutons
Meersalzflocken
Frische Thymianblättchen

Die lauwarme rote Bete schälen und in Würfel schneiden. Die rote Bete kann auch am Tag vorher gegart werden, dann kalt schälen, würfeln und vorsichtig im Backofen oder Microwelle erwärmen.

Die rote Bete Würfel mit Apfelbalsam, Kürbiskernöl, Salz und pfeffer marinieren. Den Radiccio in Streifen zupfen, auf 4 Teller geben. Darauf die rote Bete geben und mit zerkrümeltem Feta, Croutons und den Kürbiskernen bestreuen. Mit Meersalzflocken und frischem Thymian anrichten.
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Aus Küche und Keller

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