Posts mit dem Label auf die Schnelle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label auf die Schnelle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Kettenbrief und sonstige Schwächen

Also meine Pünktlichkeit ist ja sprichwörtlich. Ebenso mein Ordnungssinn. Einer Jungfrau absolut unangemessen.

Aber wenn es etwas gibt, womit ich alles in den Schatten stelle, dann ist es meine Ignoranz von Kettenbriefen in jeglicher Erscheinungsform. Also zur Erläuterung: Kettenbriefe sind die rechtmäßigen Vorläufer der Strukies. 

Nur dass man bei Kettenbriefen einen Sack voll Postkarten nicht bekommt, während bei Strukies ein Haufen Geld nicht verdient wird. Und falls doch, wird man von Vroni geheiratet.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Ein echtes Prachtstück!


Der Herbst! So schön bunt und üppig. Und im Vergleich zum August ist der September auch ein echtes Prachtstück. Wiesnwetter!
Da verbringt man soviel Zeit wie möglich draußen, genießt die prickelnde Herbstluft und das warme Licht. Erntet, pflanzt für die nächste Gartensaison und tankt Farbe für graue Tage.

Und zwischen Vorräte anlegen und Sonnenstrahlen genießen, backen wir uns eine schnelle Tarte...

Dienstag, 20. Mai 2014

Urlaub!!

Eigentlich bin ich ja gerade im Urlaub und mache aktuell in etwa das hier. Ihr könnt Euch also sicher sein, es geht mir blendend. Wetter ein Traum, Essen und Getränke hervorragend, der Kofferraum schon gut mit Wein gefüllt. Wie sich das halt so gehört.
Aber damit Ihr jetzt hier nicht unverrichteter Dinge und hungrig wieder abzieht, hab ich Euch Schnittchen vorbereitet:

Geröstetes Bauernbrot mit Tatar aus Gurke, Radieserl und Räucherforelle



Für das Tatar:
Ein Räucherforellenfilet
¼ Gurke geschält
5 Radieserl
1 kleine Frühlingszwiebel
3 EL frisch gehackter Dill
100g Crème fraîche
½ TL frisch gemahlener Koriander
Salz, Pfeffer
Eine kleine Prise Zucker
Ein Spritzer Zitronensaft

Bauernbrot
Ein paar Radieserlscheiben zur Deko

Räucherforellenfilet, Gurke, Radieserl und Frühlingzwiebel fein würfeln und mit den restlichen Zutaten mischen. Mit Salz, Pfeffer und vorsichtig mit Zitronensaft und Zucker abschmecken.

Das Bauernbrot in Häppchen große Stücke schneiden und in einer Eisenpfanne ohne Fett vorsichtig von beiden Seiten anrösten. Mit dem Tatar belegen und ein paar Radieserlscheiben dekorieren.

Auch schön für Biergarten und Picknick.




Ich wünsch Euch eine gute Zeit!



Freitag, 21. März 2014

Bürowelten

Zeige mir Deinen Arbeitsplatz und ich sage Dir wer Du bist...
Bei mir in der Arbeit macht man sich aktuell Gedanken über alternative Bürokonzepte. Anlass genug, meine hobbypsychologischen Beobachtungen zu den bei uns vertretenen Schreibtischtypen niederzuschreiben…

Die Teamassistenz
Hier soll dem in den Wirren des Büroalltags Hilfe suchenden Mitarbeiter Geborgenheit vermittelt werden. Auf Ihrem Schreibtisch finden sich eine liebevoll gehegte Topfpflanze in farbenfrohem Übertopf, geschmückt mit lustigen Dekosteckern, ein blumiger Raumduft und ein stets gut gefülltes Bonbonglas (an das ich mich nie ran traue). Die große Telefonanlage und eine bunte Batterie Textmarker vervollständigen die Anordnung. Umrahmt wird das Arrangement durch Katzencontent an der Wand, der sich im Bildschirmhintergrund fortsetzt, garniert mit originellen Sprüchen wie „Die ganze Welt ist ein Irrenhaus, aber hier ist die Zentrale“ oder „Solange mein Chef so tut, als würde er mich richtig bezahlen, solange tue ich so, als würde ich richtig arbeiten!“

Aber Obacht! Trotz der heimelig anmutenden Atmosphäre darf sich der hilfesuchende Mitarbeiter nicht mit jeder Anfrage willkommen fühlen…


Der Minimalist
Clean desk! lautet seine Parole. Sein Schreibtisch wird außerhalb der Bürozeiten lediglich von Bildschirm und Tastatur bevölkert. Tagsüber finden sich neben dem Smartphone gelegentlich einige für Besprechungen erforderliche Ausdrucke. Ansonsten pflegt der Minimalist das papierlose Büro und betont dies auch gerne. Professionalität ist hier die Botschaft! Dieser Schreibtischbesitzer ist voll konzentriert, nichts lenkt vom Arbeitsgeschehen ab und Arbeitsinhalte sind selbstverständlich so wichtig und vertraulich, dass nichts davon unbewacht auf dem Schreibtisch verbleiben kann. Ich muss nicht erwähnen, dass der hier bevorzugte Bildschirmhintergrund die MS Standardausführung ist. Gelegentlich erlaubt sich der Minimalist allerdings das Gimmick eines die Palette der Unternehmensprodukte präsentierenden Bildschirmschoners.

Der Papiertiger
ist das Gegenteil vom Minimalisten. Er kann auf seine Aktenordner nicht verzichten, auf seinem Schreibtisch stapeln sich Unterlagen und Arbeitsmappen, Stift, Lineal und Taschenrechner sind griffbereit. Der Papiertiger möchte alle notwendigen Informationen in unmittelbarer Nähe visualisiert haben und so finden sich auch an der Wand der aktuelle Kantinenplan, die Abfahrtszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel, ein Jahreskalender mit deutlich gekennzeichnetem Urlaub und eine Liste der wichtigsten Telefonnummern. Beim Bildschirmhintergrund ist der Papiertiger wenig kreativ, seinen Desktop zieren allerdings zahlreiche Verlinkungen.

Der alte Hase
hat im Unternehmen schon viel Erfahrung gesammelt und bringt dies durch trophäenartig aufgereite Ausstandsgeschenke ehemaliger Kollegen zum Ausdruck. Das Bild Letzterer, umrahmt von einem Tellerrad gesellt sich zu einem zum Stiftehalter umfunktionierten Zylinderkolben, gefolgt vom in Miniatur gefrästen, vom alten Hasen als Planer betreuten Bauteil, geschweißt auf eine massive Edelstahlplatte mit Gravur. Dem um Unterstützung bittenden Jungmitarbeiter wird hierdurch der nötige Respekt abgefordert.
Allerdings ist die Arbeit nicht der einzige Lebensinhalt des alten Hasen, oft bereitet er sich schon auf seinen verdienten Ruhestand vor und bringt dies durch wechselnde Urlaubsfotos im Bildschirmhintergrund und einen die verbleibenden Arbeitstage zählenden Bildschirmschoner zum Ausdruck.

Gelegentlich trifft man auf eine Kombination aus altem Hasen und Papiertiger, dann empfiehlt sich ein Blick unter den Schreibtisch. Für das bessere Wohlgefühl am Arbeitsplatz werden dort gerne ein paar Birkenstockschuhe geparkt.


Der Familienvater (auf die weibliche Ausführung dieser Spezies bin ich bis her nur sehr selten gestoßen, was aber auch daran liegen kann, dass ich in einem vorwiegend männlichen Umfeld arbeite)

„Papi ist der Beste!“ Diese Botschaft springt einen hier schon von Weitem an. Der Schreibtisch des Familienvaters wird geziert von einer Galerie Familienfotos, die kontinuierlich zu Geburtstag und Weihnachten erweitert wird. Die Wände sind geschmückt mit Basteleien und Bildern des hoffnungsvollen Nachwuchses und der Familienvater wird nicht müde zu erwähnen, dass er seine Sprösslinge vor der Arbeit in die Kita bringt. Und er informiert zuverlässig die gesamte Abteilung, wenn er den Elternabend der mit dem Erziehungsauftrag bedachten Institution zu besuchen gedenkt. Dass sein Bildschirmhintergrund eine Slideshow der glücklichen Familie ist, brauche ich nicht extra zu erwähnen. Böse Zungen behaupten allerdings, hierbei würde es sich um eine Überstundenmotivation handeln...  a Stünderl geht no!

Bevor hier jetzt wilde Spekulationen auftreten, bekenne ich mich zur Spezies der Minimalisten, was insofern erstaunlich ist, als mein im Privatleben gepflegtes Ordnungssystem (soweit hier von System gesprochen werden kann) tendenziell chaotisch ist. Ein Blick in meinen Trolley würde allerdings ein chronologisches Zeitschichtmodell an Ausdrucken und eine kunterbunte Mischung an Teesorten, Stiften, Wimperntusche! und Kaugummi zu Tage bringen…


Und weil ich jetzt für meine Verhältnisse so viel geschrieben habe, wir ein Foodblog sind und das jetzt eigentlich so garnichts mit Kochen zu tun hatte, gibt’s was aus der Kategorie schnelle Küche. Ein Rote Bete Rezept, das ich mir mit Rucola oder anderen Blattsalaten statt Radiccio auch gut als Grillbeilage vorstellen kann.


Mit Apfelbalsam und Kürbiskernöl marinierte Rote Bete mit Radiccio, Feta, Kürbiskernen und Croutons (für 4 Personen)




4 mittelgroße rote Bete, im Ofen gegart (ungeschält mit Meersalz und Thymian in Alufolie gewickelt, 1,5 Std. bei 200°)
4 EL Apfelbalsamessig
2 EL Kürbiskernöl
Salz
Frisch gemahlener Pfeffer

Ein kleiner Kopf Radicchio (alternativ auch andere Salatsorten)
200g Feta
5 EL angeröstete Kürbiskerne
8 EL in Butter gebratene Croutons
Meersalzflocken
Frische Thymianblättchen

Die lauwarme rote Bete schälen und in Würfel schneiden. Die rote Bete kann auch am Tag vorher gegart werden, dann kalt schälen, würfeln und vorsichtig im Backofen oder Microwelle erwärmen.

Die rote Bete Würfel mit Apfelbalsam, Kürbiskernöl, Salz und pfeffer marinieren. Den Radiccio in Streifen zupfen, auf 4 Teller geben. Darauf die rote Bete geben und mit zerkrümeltem Feta, Croutons und den Kürbiskernen bestreuen. Mit Meersalzflocken und frischem Thymian anrichten.

Freitag, 14. Februar 2014

Liebe ist, wenn ...


Heute ist Valentinstag, der Tag der Verliebten und Liebenden.

Wenn ich das Bild hier links so sehe, habe ich eine große Bitte an die Regisseure Herz zerreißender Liebesfilme: Bitte, meine Damen und Herren, könntet Ihr wohl die allerallersüßklebrigtraurigen Szenen eher in die Mitte des Films legen? So dass die Tränen, die dann unweigerlich fließen, Zeit haben, zu trocknen und man bzw. frau wieder einigermaßen gefasst aus dem Kino kommt? oder sich im heimischen Wohnzimmer den feixenden Blicken seines significant other wieder stellen kann, das es so gar nicht mit dem Sentimentalen und Trivialen hat?

Deswegen ist der heutige Valentinstag für viele Herren eine Crux und insgeheim atmen sie erleichtert auf, wenn die Dame ihres Herzens emanzipiert und unsentimental  sagt: "Ach Quatsch, den Kommerzsch*** mach ich nicht mit."

Vorsicht meine Herren, jetzt heißt es zwischen den Zeilen lesen (auch wenn der Leo behauptet, das hätte er mehrmals getan, da stünde aber nix). Meine Mutter behauptet auch immer, Muttertag ginge ihr sonst wo vorbei, aber wehe man ruft nicht an.

Und da Hundertachtziggrad° ein Service orientiertes Blog ist, liebe Leserinnen und Leser: Nicht vergessen: Heute ist Valentinstag! So'n kleines Blümchen, ein paar Pralinchen oder eine spontane Essenseinladung sind nie verkehrt, sicherheitshalber eingeleitet mit den Worten: "Ich weiß, wir stehen da ja eigentlich drüber, aber ich wollte Dich schon längst mal wieder zum Essen eingeladen haben …" Ganz Raffinierte reservieren dann den Tisch für morgen Abend!

Also, sagt nicht, wir hätten Euch nicht erinnert!

Oder selber kochen! Wer lässt sich nicht gerne verwöhnen und dazu einen feinen Wein, gute Musik vielleicht "unser Lied".

Ein spontanes Mini-Menü ist schneller gezaubert als man denkt, die meisten Dinge für den folgenden Vorschlag hat man doch im Haus, oder sie lassen sich in einem schnellen Einkauf besorgen.

Daraus entsteht ruck-zuck das 180°-Fast-Valentins-Menü

klare Rindereessenz mit Gemüsejuliennes  und Nocken (nein, nein, bitte nicht die Möhren in Herzchenform ausstechen, das ist wirklich overdone), oder wenn's schneller gehen soll mit Blätterteigfleurons.

Suses glasierte Hähnchenbrust mit den besten Anleitungen, was man auf die Schnelle wie ersetzen kann.

Und ein Dessert geht immer, zur Not ein gutes Eis vom Supermarkt oder beim Eisdealer dV gekauft oder das absolute Soulfood Schokoladenpudding mit Eierlikör.

Dienstag, 12. November 2013

Personalessen!

Die 180° Küchencrew steht parat! In frisch gewaschenen und gebügelten 180° Schürzen, die Messer sind gewetzt, die Töpfe blitzen, ein großer Stapel Geschirrtücher wartet auf Verschmutzungwendung, Küchenmusik ist aufgelegt und der Köchinnenwein kaltgestellt. Kann losgehen!

Haaaalt! Stop! Zuerst einmal stärken, schließlich haben wir uns ordentlich was vorgenommen.  Der Praktikant deckt bitte den Tisch, die Suse kümmert sich ums Gemüse, ich mich ums Fleisch, die susa macht schon mal den Wein auf und der Leo trägt die Verantwortung. Personaaaaaalessen!

Kotelett vom Iberico mit Bratkartoffeln und Karottengemüse


Dienstag, 3. September 2013

Wie eine halbe Ewigkeit...

…sind mir die sechs Wochen Sommerferien nach der Zeugnisvergabe immer vorgekommen. Unglaublich was man in der Zeit alles unternehmen kann und wie weit weg das neue Schuljahr ist! Und dann sind sie trotzdem plötzlich vorbei, die großen Ferien. Und so ein bisschen Freude auf die Schule ist schon da.
Zumindest die ersten Tage sind doch höchst spannend! Banknachbarschaften sind zwar schon vor den Ferien vereinbart worden, aber es gilt doch auch einen guten Platz im neuen Klassenzimmer zu sichern. Bloß nicht ganz vorn, da sitzen die Streber. Aber ganz hinten ist auch schlecht, da steht man doch immer unter besonderer Aufsicht. Vorderes Mittelfeld heißt die Strategie!
Der erste Blick noch vor der Erstürmung des Klassenzimmers gilt dem schwarzen Brett: wer ist der Klassenlehrer? Jubel und Bestürzung, Mitleidsbekundungen und Endzeitstimmung treffen aufeinander. Weiter bleibt’s spannend bis eben Genannter die Lehrerbesetzung der übrigen Fächer für die kommende Saison verkündet -> siehe Stimmungslage schwarzes Brett.

Mal einen Blick auf die Mannschaftsaufstellung werfen. Sind Neue dabei, ist wer zu uns durchgefallen? Und je höher die Klasse desto interessanter, vom anderen Geschlecht und womöglich noch gut aussehend?! Die Verkündung des Stundenplans ist nach diesen Highlights nahezu Formsache. Es sei denn, es finden sich Freistunden, dann kommt dem vorherigen Punkt zwecks Anbandelung eine noch höhere Bedeutung zu.
In der Pause werden dann Urlaubserlebnisse ausgetauscht, die neuen Lehrer und Klassenkameraden besprochen – hach, das war immer alles so neu und spannend!

In der heutigen Sommerpause kommen mir die 2-3 Wochen Urlaub mitnichten wie eine halbe Ewigkeit vor eher die Zeiten zwischen den Urlauben. Aber ein bisschen spannend ist es nach der Sommerpause dann doch. Steht eine der im Unternehmen beliebten Umorganisationen an, wechseln Chef oder Kollegen und haben sich meine Baustellen von vor der Sommerpause vielleicht von selbst gelöst? – natürlich nicht! Und ich freu mich auf den Ratsch mit liebgewonnenen und viel zu lang nicht gesehen Kollegen; irgendwie ist es doch nett in der Arbeit!

Aber noch mal zum Urlaub. Kurzzusammenfassung der letzten drei Wochen: gewandert, gebadet, gegartelt, gegrillt, geshoppt. Und überrascht gewesen, dass da auf einmal ein Regentag ist. Noch dazu an einem Sonntag! Also spontanes Urlaubsmenü gebastelt, was Kühlschrank und –truhe halt so her geben…

Mittwoch, 17. Juli 2013

Grillmenüs

...sind hier im Blog bisher echte MännerPraktikantensache. Also nicht dass wir Mädels nicht auch ordentlich anheizen, z.B. Suse mit Heidschnucke und einem mords Stück Rib-Eye, Gemüse kommt auch nicht zu kurz und auch vor Fisch schrecken wir nicht zurück. Lediglich ganze Grillmenüs hat bisher nur der Praktikant auf den Tisch gebracht. Zweimal schon *klick und *klick! Allerdings unter Anleitung von Herrn Lafer. Aber so können wir das natürlich nicht stehen lassen! Deswegen folgt an dieser Stelle das 180° Mädelsgrillmenü, selbst-ver-ständ-lich ganz ohne fremde Anleitung...

Dienstag, 2. Juli 2013

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen...

…zumindest kann sie bei uns durchaus für Leben in der Bude sorgen!
Herr Toni und ich haben eine Schachtel Pralinen bekommen. 16 kleine Köstlichkeiten in einer adretten Holzschatulle. Und jetzt kommt’s: 16 verschiedene! Wie sollen wir die denn bitte gerecht aufteilen!? Zunächst einigen wir uns darauf, nicht gleich alle Pralinen an einem Abend zu vernaschen, die gilt es etappenweise zu genießen. Herr Toni holt ein Messer aus der Küche, wir wählen nach kurzer Diskussion die 5 Kandidaten des Abends und Herr Toni zerteilt sie sorgfältig in gleichgroße Hälften. Sehr fein!

Nächster Abend, Herr Toni sitzt bereits auf der Couch, die Pralinenschachtel in der Hand. Er ist empört. Da würden Pralinen in der Schachtel fehlen! Ich finde, er ist ein wenig zu empört und ein Abgleich des beiliegenden Pralinenbeschreibungsblattes mit den noch vorhandenen Schätzchen ergibt eindeutig, dass die Sorten mit Milchschokolade fehlen. Damit ist der Fall eindeutig! Das heißt für mich jetzt strategisch klug verhalten und Verhandlungsgeschick beweisen. Kurze Zeit später sind Wodka- und Kirschtrüffel ganz allein meins. Mit den restlichen Pralinen verfahren wir wie am Vortag, allerdings mit allen. Wir trauen uns nicht so recht und sicher ist sicher. Der Schuldige des ganzen Dilemmas, da sind wir uns allerdings einig, ist ganz klar der edle Spender. Sowas gendankenloses aber auch! Also wenn Ihr uns Pralinen schenkt, bitte achtet doch darauf, dass von jeder Sorte zwei vorhanden sind.

Dieser unser Futterneid beschränkt sich übrigens nicht nur auf Pralinen, allerdings habe ich beim Kochen die Mengen selbst in der Hand, so dass es hier seltener zu Zwischenfällen kommt. Z.B. eben nicht bei folgenden Tramezzini und so schön bunt wie die sind, sind sie doch fast so hübsch wie Pralinen, oder?

Variante 1: gebratene Auberginen, Ofentomaten, Speck, Rucola, Parmesancreme. Aufbau nach Bildanleitung:
 

Variante 2: Frischkäse, Melone, Schinken, Mozzarella, gebratene Zucchini. Aufbau ebenfalls nach Bildanleitung:

Vor dem Servieren mit Zahnstochern fixieren und dann ganz gerecht in der Mitte teilen!

Freitag, 14. Juni 2013

Handtascheninhalte

„Wieso hast Du Deine Handtasche nicht dabei?!“  Herr Toni empört sich „da hab ich vorher meine Taschentücher rein!“ Damit konnte er wirklich nicht rechnen, dass frau für den Gang zur Kneipe ums Eck die wichtigsten Dinge einfach in die Jackentasche steckt. Sonst hab ich sie tatsächlich immer dabei. Allerdings ist meistens nicht das drin, was ich gerade brauche und so den gängigen Frauenhandtaschenklischees entspricht. Das ist grund-sätz-lich in einer anderen Handtasche daheim:

- Lippenpflegestift
- Notfall-OB
- Kamm
- Taschentücher (außer o.g. Fall tritt ein)
- Sonnenbrille

Dafür finden sich neben der Standardausstattung Schlüsselgeldtelefon von mir und falls zu zweit unterwegs Herrn Toni folgende Dinge (Stichprobe aktuelle Haupthandtasche gestern Abend, 19:38):

- zwei Bierdeckel vom CL Finale
- Schuhladenprobiersöckchen – ich finde grundsätzlich den Entsorgungseimer im Geschäft dafür nicht
- Diverse historische Einkaufszettel (total spannend, was ich mal so alles eingekauft habe), von denen kann ich mich nur schwer trennen…
- Eine Karte von Südtirol mit einer Übersicht eigenständiger Winzer
- Ein Stift! Ha! Da soll mir mal jemand mangelnde Praxisorientierung unterstellen
- Eine zerknitterte Gratismitnehmpostkarte mit der Aufschrift „Dramaqueen“
- Und der Lippenstift, den ich schon ne Zeit vermisse. Yeah!

Und wie es der Zufall so will, findet sich doch tatsächlich auch der Einkaufszettel für das heutige Rezept…


Filotartelettes mit grünem Spargel, Frühlingszwiebel-Speck, Cocktailtomate-Feta-Basilikum

Für ca. 30 Stück (10 von jeder Sorte)

1 Packung Filo- oder Yufkateig
Geschmolzene Butter

Teig in 7x7cm Quadrate schneiden, mit flüssiger Butter bepinseln und jeweils 3 Scheiben etwas versetzt aufeinander schichten. In Muffinformen setzen und füllen:

Tartelettes mit grünem Spargel

5 Stangen grüner Spargel
100ml Sahne
1 Ei
30g geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer, Muskat

Den Spargel schälen, in Scheiben schneiden und 2 min. blanchieren. Sahne, Ei und Parmesan mischen mit Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken. Den Spargel in die Filoteigkörbchen geben und mit etwas Sahne-Ei-Mischung auffüllen. Bei 200° 15-20 min. backen.


Tartelettes mit Speck und Frühlingszwiebel

3 Frühlingszwiebeln
100g Speck
100ml Sahne
1 Ei
30g geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer

Frühlingszwiebel und Speck fein würfeln und glasig anschwitzen. Sahne, Ei und Parmesan mischen mit Salz und Pfeffer abschmecken. Speck und Zwiebel in die Filoteigkörbchen geben und mit etwas Sahne-Ei-Mischung auffüllen. Bei 200° 15-20 min. backen.


Tartelettes mit Feta und Tomate

10 Cocktailtomaten
250g Feta
Selbstgemachtes Basilikumpesto

In jedes Filokörbchen einen EL Pesto, dann eine halbierte Cocktailtomate geben und mit zerkrümeltem Feta bestreuen. Bei 200° 15-20 min. backen.





Freitag, 7. Juni 2013

No, Sir! ... oder Terrine improvisée


Woran erkennt man einen Blogger im Urlaub?
 
Inzwischen sind wir wieder zu Hause, die Waschmaschine musste ein paar Sonderschichten einlegen, der Garten hat sich dank zuverlässiger Wasserzufuhr in eine kleine grüne Hölle verwandelt, im Flur ist eine Fliegenarmada verendet.

Außerdem sind 784 Mails aufgelaufen, obwohl ich zwischendurch immer mal wieder gecheckt hab. Eine war von No.  No ist ein reizender Kumpel aus der langjährigen VHS-Französischgruppe und damit wir das auch alle ernst nehmen, kommuniziert er grundsätzlich auch privat mit uns auf Französisch (in Wort und Schrift). Eigentlich ist No HollNiederländer. Er schrieb "…Sachez qu'on va grignoter Mercredi prochain. J'ai promis d'apporter des petits pains beurrés (+ fromage hollandais.)
Pour le reste vous êtes libres dans votre choix de ce que vous voulez apporter….".

 Zu deutsch, wir machen einen kleinen Lunch und jeder bringt was mit.


"Back doch schnell ein Brot" meint Herr susa. Brot und schnell, als ob das zusammenginge und außerdem backe ich für unsere legendären Frühstücke immer das Brot, das ist sozusagen Grundvoraussetzung und gilt nicht mehr als "was mitgebracht". Und es ist Montagabend und Mittwochmorgen ist das Treffen und ich muss noch jede Menge andere Dinge erledigen.

Zunächst beschließe ich einen Kuchen zu backen, der in der letzten "Cuisine et Vins de France", die ich natürlich gleich wieder mitgebracht habe, als facile bezeichnet wird und der sehr französisch aussieht. Allerdings besteht der Boden aus dem bekannten "Backen im Kühlschrank"-Kekskrümel-Butter-Papps, der dann mit einer Quark (bzw. petit suisses-)Creme noch in den Backofen gegeben wird. Ich kann nicht glauben, dass das funktioniert und besinne mich auf meine Kernkompetenzen, die eindeutig nicht in der Patisserie oder Konditorei liegen. Und viel Zeit hab ich ja auch nicht.

Eine Terrine wäre doch nett, eine Farce mit was Nettem drin und Speckmantel. Unser Dorfmetzger – da muss ich sowieso hin - führt nur Geflügel, Rind- und Schweinefleisch, die Schweine immerhin noch selber geschlachtet aus der nächsten Umgebung, also lass ich mir ein knappes Kilo Rinder- und Schweinehackfleisch gemischt fertig machen und dann wären Hühnerlebern darin ja eine feine Idee. Haben sie leider keine, Leber ist überhaupt aus. Lebern sind dienstags meistens aus, weil wir auf dem Land leben, da wird donnerstags Leber gegessen und montags macht Meister R. frische Leberwurst. Gut, dann nehme ich ein kleines Schweinefilet, das kommt sicher den kalorienbewussten Mädels aus der Gruppe auch sehr entgegen. Und dann schneidet Frau Metzgerin mir noch 15 Scheiben durchwachsenen Speck sehr fein auf der Aufschnittmaschine, nicht ohne Hinweis auf meine wunderbar gebräunte Haut.

Zu Hause seh ich dann mal weiter, was so noch da ist, Hasel-, Walnüsse oder Pistazien vielleicht, Kräuter sind genug im Garten, die sind in meiner Abwesenheit alle geschossen bis zum Gehtnichtmehr, mit Ausnahme der Petersilie, die ist ertrunken.

Nüsse sind Fehlanzeige, es sind nur noch ein paar Pinienkerne da, das sagt mir nicht zu, stattdessen aber noch trockene Austernpilze und Berberitzen.

Also wird eine Farce gemacht aus dem Hackfleisch, von der Bratwurst fürs Abendessen nehm ich auch noch ein bisschen weg (dafür gibt es ja die Randabschnitte vom Filet), einem Ei, einem Eigelb, Senf, im Mörser werden Melange noir, Muskatblüte, Piment und Wacholder fein zermahlen und zusammen mit den Berberitzen (so eine gute Handvoll) dazugegeben, so'n bisschen Zitronenschalenbrieb macht sich bestimmt auch fein. Ooooch, da könnte ich ja eigentlich auch noch ein wenig Harissa dazugeben. Zwiebel nicht vergessen, eine fein gehackte Zwiebel, und lieber kein Knoblauch, die Mädels sind da manchmal kritisch. Natürlich braucht es noch eine lebrige Komponente, da hab ich doch letztens so ein "Feinschmeckerkörbchen" geschenkt bekommen, da war doch ein Döschen Entlebermousse drin, gut, das wird jetzt den Leberpart in der Terrine übernehmen, hinein damit.


alle Arbeitsschritte in Bildern
Statt Brotbröseln werden die klein gehackten Trockenpilze eingearbeitet werden. Außerdem noch Sahne und … Cognac oder Gin wäre jetzt gut … ist nicht da, wir hätten eine kleine Auswahl von Lars (ZenZero, Vogelbeer- und Mirabellengeist, Absinth – nur der schwäbische Gin ist schon wieder ausgetrunken),  zudem Port, Pastis oder Noilly Prat. Gut, dann soll's halt Port sein, passt sicher gut zu den säuerlich-süßen Berberitzen, zwei Schnapspinnchen voll sind gerade genug.

Aus dem Garten hab ich Thymian und Rosmarin geholt und ein paar Lorbeerblätter abgepflückt. Die Kräuter werden fein gewogen zur Farce gegeben und nun suche ich eine Kastenform. Ich war mir sicher, ich hatte noch eine "normale", aber es ist wie verhext, ich finde zwei kleine für Minikuchen und eine riesige für 3.5 kg Brot, und diese doofe Silikonform. Aber die hat die richtige Größe, also was soll's, ich hab ja nicht ewig Zeit, verschollene Kuchenformen zu suchen, also soll sie es sein.

Auf den Boden der Form lege ich ein paar Zitronenrädchen, Lorbeerblätter und Thymianzweige und dann wird das Ganze mit den Speckstreifen ausgekleidet, so dass sie die Farce noch zudecken können. Die hätten auch prima gereicht, wenn ich mir nicht zu Mittag fix ein Spiegelei mit Speck gegönnt hätte, weil der Speck gar so verführerisch aussah, also – Mut zur Lücke!

Das Schweinefilet wird von Silberhaut befreit und in die entsprechende Größe gebracht, mit Senf eingerieben, dann wird etwa ein Fingerbreit Farce in die Form gefüllt, das Schweinefilet aufgelegt und die restliche Farce darüber gegeben und immer fest andrücken. Und dann die überlappenden Speckstreifen darüber legen. Und dann feststellen, dass der Teller mit den trockenen Austernpilzen noch an seinem Platz steht (so viel zum Thema "mise en place").

Auf Einzelschicksale kann ich jetzt keine Rücksicht nehmen, die Pilze wandern zurück ins Glas. Die Terrine wandert in den Ofen, eine gute Stunde bei 180°. Danach ist jede Menge Bratensaft und Fett ausgetreten. Das wird aufgefangen. Die Terrine wird mit Alufolie abgedeckt und mit einer Konservendose beschwert in den Kühlschrank gegeben, wo sie ihre erste Nacht verbringt.

Jetzt noch schnell einen Vorteig fürs Brot ansetzen, der ebenfalls die Nacht im Kühlschrank verbringt und ich bin für heute mit der Sache fertig und kann mich wieder um die Urlaubsnachbereitung kümmern. Außerdem ist meine Kamera kaputt gegangen, da hab ich noch ein bisschen Ärger (und deswegen sind meine Fotos derzeit alle mit dem Handy geschossen, als ob die nicht schon so schlimm genug wären *seufz).

Mittwochmorgen viertel nach sechs wird der Vorteig aus dem Kühlschrank genommen, damit er sich an die Umgebungstemperatur gewöhnen kann. In der Zeit kann ich ja duschen und Kaffee trinken und Zeitung lesen. Um sieben wird der Brotteig geknetet, einfaches Hefeweißbrot im Prinzip nach Bertinet (halt nur mit Vorteig) und darf gehen.

Die Terrine wird aus dem Kühlschrank genommen und gestürzt. Nun ja, es ist ziemlich viel Eiweiß ausgetreten und pappt an den Seiten, also optisch ist sie eher suboptimal, ich kratze es so gut wie möglich ab und hoffe auf Gnade der Grignotanten. Auf dem aufgefangenen Bratensatz hat sich eine Fettschicht abgesetzt, die im Kühlschrank fest geworden ist. Das ist gut, dann muss man nur ein Loch hinein machen und kann etwas von der darunter befindlichen Flüssigkeit abschütten. Die wird mit etwas Port erhitzt und zwei Blatt eingeweichte Gelatine werden darin aufgelöst. Damit wird die Terrine eingestrichen, jetzt glänzt sie wenigstens, das ist doch schon mal was.

Kurz nach acht wird der Teig noch mal geknetet und zu drei Baguettes geformt. Die dürfen in der Form noch ein bisschen gehen und werden dann gebacken. Inzwischen ist es halb neun (und halb zehn muss ich spätestens aus dem Haus), aber die brauchen ja nur so 25 Minuten – alles easy.

Ooooch, eigentlich bräuchte es ja zu der Terrine irgendein Sößchen oder ein Chutney oder so was. Bushi hat so was natürlich immer im Vorrat, die geht dann nur in ihren Vorratskeller und überlegt sich, welches sie nimmt: Apfel-Rosmarin, Rhabarber (der ist vielleicht geschossen), Quitten-Chili, Pfirsich-Pfeffer …. Aber ich? Ich habe ein paar Aprikosen da liegen, aber dazu fällt mir jetzt auf die Schnelle nichts ein, außerdem ist es jetzt bald neun. Cumberland Sauce wäre auch schön, wenn man denn Orangen hätte. Aber wer hat schon mitten im Hochsommer (*hust) Orangen im Haus? Dafür ist das Brot jetzt fertig und kann aus dem Ofen und hat sogar noch ein bisschen Zeit zum Auskühlen.

Gut also erfinde ich mal schnell eine Preiselbeer-Senf-Sauce (ich bin sicher, so was haben schon Trillionen anderer Blitzköche vor mir auch erfunden, ich erhebe da keinen Originalitätsanspruch drauf, außerdem ist es jetzt zehn nach neun). Sahne geschlagen, Pfeffer, Salz, geriebene Muskatblüte rein, etwas Zitronenschalenabrieb, ein halbes Glas Preiselbeerkompott (mehr war nicht mehr da) und zwei EL Dijonsenf gut miteinander verrühren. Und im Johannisbeergeleepott ist auch nur noch so ein bisschen drin, also das geht da auch rein, dann kann das Glas gleich gespült werden. Und, so'n Schlückchen Port ist eigentlich auch nicht falsch. Alles verrühren, fertig, neun Uhr fünfzehn. Jetzt nur noch in ein sauberes (ein sauberes, also die Gläser, die im Keller auf die neue Jahrgangsmarmelade warten, besser spült man die vor Benutzung – Mist, jetzt ist ein riesen Klacks Spüli reingeraten, also heißes Wasser zum ausspülen – autsch fast Hand verbrannt – jetzt wieder kaltes Wasser, weil die Sauce kann man nicht in ein warmes Glas füllen ….) also jetzt nur noch in ein sauberes Glas füllen, alles in den Korb und schon kann's losgehen, es ist drei Minuten nach halb, also das schaff ich doch mit links ….

Unterwegs sind zwei Baustellen, eine mit ziemlich langwieriger Umleitung …. also da kann ich nun wirklich nichts für, vor meinem Urlaub waren die noch nicht, und ohne Brot können die anderen sowieso nicht anfangen ….


Es sind dann genau noch zwei Anstandsstückchen übrig geblieben. Bei diesen Gelegenheiten wird sowieso immer viel zu viel gemacht, da muss jeder immer wieder was mit nach Hause nehmen. Und so hatten wir zum Abendessen auch noch was davon und dazu gab es

2009 Esprit de Pavie 
Bordeaux AOC

der ist sowas wie der Drittwein von Château Pavie allerdings kein St. Emilion, einfach ein AOC Bordeaux, aber immerhin ist Gerard Perse sich nicht zu schade dafür, mit seinem Namen für die Qualität zu bürgen. Es ist kurz gesagt Basiswein, kein dichter, extraktreicher, komplexer, eleganter sondern ein klarer, aromatischer, eher ein wenig fruchtbetonter Wein, mit durchaus straffem Tanningerüst. In der Nase etwas florale Noten, Johannisbeere, am Gaumen dicht, Aromen von Bitterschokolade und Pfeffer, guter Abgang. Mit der Terrine eine wunderbare Kombination.

Und für alle, die die Zutaten in geordneter und ausdruckbarer Form haben wollen, bitteschön, da wären
 

Dienstag, 30. April 2013

Neulich am Spargelbüdchen - oder: frau muss auch mal flexibel sein!

Situation – kennt ihr bestimmt: frau man fährt mit dem festen Vorsatz in die Stadt, eine neue Jacke käuflich zu erwerben. Eine Jeansjacke im Used Look, etwas tailliert geschnitten. Klares Bild im Kopf, neulich doch auch erst irgendwo gesehen. Und was findet man? Eine Bluse, die hervorragend zum neulich erstandenen Kostüm passen würde, den Bleistiftrock, den frau schon eeewig… usw. Keinesfalls jedoch besagte Jeansjacke. Und jetzt obacht! Bloß keinen Fehler begehen und am ursprünglichen Plan festhalten. Das nächste mal wenn man zum Einkaufen geht, um nach einer neuen Bluse Ausschau zu halten wird man das bitter büßen! Da findet sich dann ja unter Umständen eine Jacke… Ja und so ähnlich muss es der bekanntermaßen vielseitig interessierten susa gegangen sein, als sie nach dem Gang zum Spargelbüdchen in Facebook nebenstehendes Bild veröffentlichte. Als Bloggerin muss frau schließlich auch zwischen den verschiedenen Interessenskategorien ein wenig flexibel sein.

Solidarisch wie wir hier bei 180° sind, habe ich just an diesem Tag auch Schuhe erstanden, von meinem ursprünglichen Plan dunkelblaue Pumps bin ich allerdings nicht ganz so weit abgewichen...
Und Spargel gab’s dann zum Abendessen auch. Zu Pasta mit Speck, frischen Erbsen, Sahne und Parmesan...

Freitag, 19. April 2013

Hiermit erkläre ich...

…die Biergartensaison 2013 für eröffnet!

 
Ist auch Zeit geworden. Gestern 24° in München, da zieht’s mich nach der Arbeit direkt auf’s Radl und ab in den königl. Hirschgarten. Im Gepäck ein Geschirrtuch als Tischdeckenersatz, Brotzeitbrettl, Messer, Gabel, Wurst, Schinken, Käse, Radieserl, saure Gurken und Obatzdn. Letzterer selbstgemacht, ganz ohne Rezept. Der wird jedes mal anders, je nachdem was der Kühlschrank hergibt. Grundzutaten sind ein Weichkäse wie Camenbert oder Brie, Butter, Frischkäse, Kümmel und Paprikapulver. Bei mir dürfen sich auch gerne Reste geriebenen Hartkäses drunter mischen und manchmal verirrt sich auch ein Schluck Bier in den Obatzdn. Zwiebeliges in Form von Frühlingszwiebeln, Schnittlauch, Schalotten und Co. kommt on top. Falls Reste bleiben oder jemand keine Zwiebeln mag, lässt sich das dann alles besser sortieren. Und ohne die rohen Zwiebeln können Reste so sogar eingefroren werden.

Ein festes Rezept habe ich also keines und man kann sicher trefflich über verwendete Käsesorten, den Anteil Butter, Frischkäse ja oder nein, Zwiebeln untergehoben oder drüber gestreut etc. streiten. Bei den geschätzten Blog-Kolleginnen gibt es dazu reichlich Anregungen:

- Familienrezept von Andrea von einfachguad
- Ein Schuhbeckrezept, abgewandelt von Claudia von foolforfood
Und die Geschichte dahinter wie immer fundiert recherchiert von Petra

Dazu eine große Brezn und eine Maß Bier. Mehr braucht’s nicht. Ach doch, einen schönen Biergarten natürlich. Prost!




Freitag, 9. November 2012

An der schönen blauen Donau und beim 180° Weihnachtsmenü 2012…




…bin ich das Amuse!

Haben die Cheffinnen so festgelegt. Und nicht erschrecken, es ist noch ein bisschen bis Weihnachten. Drum gibt es jetzt auch noch keine Dekorie!

Aber mit dem Menü fangen wir trotzdem an. Heute! Weil wir ja sehr serviceorientiert aufgestellt sind und noch genügend Zeit zum Vor- und Probekochen bleiben soll.

Und natürlich haben wir uns auch so eine Art „Generalthema“ einfallen lassen. Das ist heuer „KuK“. Und da wir davon natürlich nicht ansatzweise so viel verstehen, wie die Leute von „Mahlzeit! Österreichische food blogs“ allen voran die hier sehr geschätzte Eline, verwenden wir nur und ausschließlich Original-Rezepte! Also Original-Hundertachtziggradrezepte.

Keine Rolle gespielt hat bei unserer Entscheidung übrigens, dass das Thema so viele schöne Klischees hergibt. Wir werden diese trotzdem nach Kräften bemühen!

Damit dieses aber nicht zu platt wird, verzichte ich an dieser Stelle auf jegliches Verlinken auf Sissi und ihre Parodisten. Auch wenn es mir schwer fällt.

Und wie gerne hätte ich einige Dialoge aus den einschlägigen Filmen, leicht modifiziert, hier wiedergegeben. Aber ohne den melodramatischen Singsang der Protagonisten fehlt einfach diese unverwechselbare morbide Larmoyanz. 


Eines habe ich dann doch gefunden:
„Herr Zeremonienmeister, wollen Sie dem Herrn Oberst klar machen, dass er bei Hof keine Fragen zu stellen hat. - Außerdem steht er auf meinem Kleid!“
Und weil so etwas überhaupt nicht zu toppen ist, wende ich mich nun also meiner eigentlichen Aufgabe zu, die da ist, das Amuse zu sein. Was den Vorteil hat, noch aus dem Vollen schöpfen zu können. 

Drum schnapp ich mir gleich mal das Wiener Schnitzel.

Wiener Schnitzel von der Räucherforelle mit Kartoffelsalat:

"Schnitzel"
½ Räucherforellenfilet
2 EL Mehl, „Wiener Griessler“ also doppelgriffig
1 Ei
3 EL Panko
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer
Butterschmalz
  • Forellefilet in 4 Stücke teilen und im Mehl wenden
  • Das Ei mit den Gewürzen verquirlen und die Fischstücke darin eintauchen
  • Diese dann im Panko panieren und im heißen Butterschmalz ausbacken.
Kartoffelsalat
2 Moor- Siglinde 
weil es so morbide klingt, notfalls gehen auch andere Salat- Kartoffeln
Viertel rote Zwiebel 
zur Würdigung des letzten österreichischen Monarchen Bruno Kreisky („ich mache gerne Urlaub in Bayern, das ist nicht mehr Österreich und noch nicht Deutschland") müssen es rote Zwiebeln sein
½ TL mittelscharfer Senf
Weißweinessig
100 ml Brühe (Gemüse, Geflügel oder Kalb)
Rapsöl
Salz
Pfeffer
  • Kartoffeln kochen, heiß schälen und soweit abkühlen lassen, bis sie geschnitten werden können.
  • Inzwischen Zwiebeln in dünne Spalten schneiden und in einem Schuss Öl etwas angehen lassen. Brühe dazugeben und erwärmen.
  • Senf, Salz, Pfeffer und Essig verrühren, die Brühe mit den Zwiebeln dazugeben und gründlich verrühren. Dabei etwas überwürzen.
  • Die Kartoffeln in nicht zu dünne Scheiben schneiden und mindestens zwanzig Minuten in der Marinade ziehen lassen.
  • Anschließend dem Ganzen noch mit etwas Öl Glanz verleihen.


Den Salat auf kleinen Tellern anrichten, jeweils ein Fischstück darauf setzen, dieses mit einem Klacks Remoulade und einem Zweigchen Dill versehen. 



Und dass mir ja keiner das Thema Garnitur in diesem Zusammenhang unterschätzt!

Dienstag, 24. Juli 2012

Aus dem Karwendelgebirg…



…springt a gloana Bach… träller!

Es mag dem ein oder anderen unserer geschätzten Leser nicht entgangen sein, dass ich meiner Geburts- und Heimatstadt tief verbunden bin, und die Münchner wissen bestimmt, welches Lied ich gerade summe. Wo anders als an der Isar wäre also der Platz meiner Wahl für ein 180° Picknick? 

Bequem mit dem Fahrrad zu erreichen, am Flaucher noch gut bevölkert, finden sich wenige Kilometer stromaufwärts schon viele ruhige, abgeschirmte Plätze -für diejenigen, die die Isomatte vergessen haben auch mit Sand gepolstert- im Schatten der Weiden. 


Man glaubt es fast nicht, noch in München zu sein; kleine Pfade führen durch die Flussauen und hinter den Zweigen schimmert schon die Isar. 


Ruhig fließt sie im breiten Flussbett, gesäumt von zahlreichen Kiesbänken durch den Stadtteil Solln. 


Wir suchen uns einen Platz im Halbschatten nebem einem angeschwemmten Baumstamm und packen Decke, Geschirr, Gläser, kühle Getränke, Sandwiches, Meeresfrüchtesalat, Falaffel, Crêpesröllchen, Tramezzini und gekühlte Süppchen aus.



Die mit Flusskieseln am Wegschwimmen gehinderten Getränkeflaschen hält die Isar kalt und im Schatten warten Baisertörtchen darauf, vernascht zu werden…




Dienstag, 20. September 2011

Zu spät!


Sauber z’spät! 16.09. Toni - noch ohne Idee steht im 180° Postplan. Nach 05.09. Suse und die Pflaumen, 09.09. susa und Bordeaux und 13.09. Praktikant. Wird bei uns ja alles immer akkurat geplant und natürlich stets penibel eingehalten. Für Notfälle gibt’s eine Vertreterregelung. Eh klar. 

Ja und wo isses jetzt? fragt Ihr Euch zu Recht. Tja, saublöd! Weil: zu früh! Dieser fiese grippale Infekt, der mich seit Freitag mit Tee und Taschentücherberg ins Bett zwingt. Traditionellerweise bekommt man das in München erst NACH der Wiesn, nicht vorher. Und Katastrophe! Die anderen sind ALLE im Urlaub. Da sieht man mal wieder, wenn man Praktikanten die Vertreterregelung...

Nutzt aber nix, da müssen wir jetzt alle gemeinsam durch. Das Essen ist übrigens auch zu spät dran, weil das ist eigentlich was für den Grill. Aber vielleicht gibt’s ja noch mal einen Spätsommereinbruch…

Sonntag, 12. Juni 2011

Gesucht: 180° Blog-Praktikant (m/w)


Blicke ich in enttäuschte, ja sogar sorgenvolle Gesichter? Den Enttäuschten unter Euch kann ich sagen: ihr seid es zurecht. Habt ihr doch an dieser Stelle den Dessous-Beitrag unseres Praktikanten erwartet. Die unter Euch, die sich Sorgen machen kann ich beruhigen: vollkommen unnötig! Zumindest was das Wohl des Praktikanten angeht. Der Kerl hat seinen Artikel nicht rechtzeitig abgeliefert, weil er a) ab heute beim Segeln ist und b) die Fotos, die er zu diesem Thema outgesourced hat noch nicht fertig sind. HALLO?!
Dabei haben wir's ihm so einfach gemacht. Suse hat schon mal das nicht ganz einfache Thema Feinripp abgehandelt, ich hab den Aberglauben abgehakt und susa war so nett, ihm nicht die schwarze Spitzenunterwäsche wegzuschnappen.

Wir fragen uns jetzt natürlich hoch besorgt, woher der a) die Kohle hat, um Segeln zu gehen und b) solche Aufgaben fremd zu vergeben?! Ganz abgesehen davon, dass wir nicht so ganz verstehen, wie ein Mann auf die Idee kommt, beim Thema Dessous ausgerechnet die Fotos…

Lassen wir das. Kümmern wir uns um das finanzielle. Die arme susa legt gerade eine ungeplante Sonderinventur in der Bordeaux-Abteilung ein, Suse zählt die Kaffeekasse und ich überprüfe vorsorglich das 180° Silber auf Vollständigkeit.

So geht das auf jeden Fall nicht weiter. Der Aufstieg zum Senior-Praktikanten wird mal direkt auf in frühestens 5 (in Worten F Ü N F !!) Jahren bei guter Führung verschoben und der künftige Aufgabenbereich beschränkt sich erstmal auf den lediglich zu Informationszwecken eingerichteten Diätküchen-Bereich im Archiv. Ja und für die anderen herausfordernden Tätigkeiten suchen wir jetzt natürlich tatkräftige, hoch motivierte Unterstützung! s.o.

Aber jetzt beruhigen wir uns erstmal wieder. Kochen beruhigt. Als Nervennahrung gibt’s für die 180° Mädels Pasta. Schön sommerlich mit geschmorten Tomaten, Pfifferlingen, Zucchini und Kaninchen...

Montag, 16. Mai 2011

Der Bayer an sich...

…sagt „Grüß Gott“ und nicht „Guten Tag“, ernährt sich von Weißwürscht, Schweinsbraten und Leberkas, verbringt den Winter beim Schifahren oder Eisstockschießen, den Sommer in den Bergen, an den Seen und vor allem im Biergarten. Dort ernährt er sich von Brezn, Obazdn und Radi. Alles begleitet vom Grundnahrungsmittel Bier. Außerdem ist er der Meinung, dass Bayern das schönste aller Bundesländer, ach was, aller Länder ist. Nördlich von Nürnberg beginnt für ihn das Ruhrgebiet, das an Südschweden grenzt. Er wünscht sich seinen Kini zurück, grantelt gern, tanzt Schuhplattler und jodelt zu jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit. All das natürlich trachtengewandet und vom treuen Freund dem Rauhaardackel begleitet.

Seh ich Euch zustimmend nicken?! Pah, Schubladendenken, ignorantes! Ich bitte doch sehr um differenziertere Betrachtung. Also gegen die Sparte Freizeitgestaltung an sich ist nichts einzuwenden, nördlich von Nürnberg beginnt doch das Ruhrgebiet? und natürlich ist Bayern das schönste aller Länder. Ach ja, und man sagt „Grüß Gott“. 

Fast vergessen: München ist die nördlichste Stadt Italiens. Nene, nix Klischee! Wer München in Frühjahr, Hoch- und Spätsommer kennt weiß: das IST so. Deswegen haben wir kulinarisch auch mehr auf der Pfanne (Obacht, Wortspiel!) als die oben genannten von mir durchaus geschätzten Spezialitäten. Neben der einheimischen Küche in allen Spielarten liegt mir besonders die mediterrane und hier gerne die Italiens.

Und weil man ja im Biergarten nicht immer nur Brezn und Obazdn essen will, gibt’s als Abwechslung mal meine Variante von Tramezzini mit gerösteten Gemüsen, Tomaten, Speck und Pesto. 

Montag, 25. April 2011

Lieblingsplatz

Das ist er! Mein Sommerlieblingsplatz im Garten. Auf dem Sofa unter einer Weide und einer Buche, tagsüber schattig, abends mit der letzten Sonne. Gut, stimmt schon, ich hab auch andere Lieblingsplätze im Sommer. Die Isar und den Hirschgarten zum Beispiel. Aber bei beiden hat man halt nicht so wirklich seine Ruhe.
Ach ihr wollt Euch auch mal kurz hinsetzen? Ok, versteh ich. Rutsch ich halt a bisserl.

Jetzt wird’s aber langsam eng hier! Aber wo ihr schon da seid… Herr Praktikant! Wir brauchen ein paar mehr Stühle!

Die Suse und die Astrid dürfen wir aber nicht nebeneinander setzen. Zwei so zurückhaltende und ruhige Charaktere… Nene, das wird viel zu still in dem Eck. Die Astrid bekommt den Claus zur Seite und die Suse den Andreas. Genau, so ist das gut. Und dazwischen setzen wir die Eline. Perfekt! Und damit ist das Sofa wohl besetzt.

Herr Praktikaaahaaaant!!! Wo bleiben die Stühle? Wir brauchen schließlich noch Platz für die Christina, den Peter, die Andrea, Linda, Bushi, Fritz mit Bub, Sewwi, den Matthias – susa, wir haben doch keinen Rosé geplant?!, nata, Petra, den Robert, Schnickschnackschnuck, die Frau Kampi, für Isi, Miss Boulette und die Ilse. Hab ich wen vergessen? Bestimmt! Aber setzt Euch doch einfach! 
Und wo wir schon so in trauter Runde beisammen sitzen, da soll’s doch auch was Nettes zu Essen geben, oder? So ein kleines Grillmenü wär doch was. susa unsere Chefblogsommelière steht in gestärkter 180° Schürze mit der passenden Beweinung auch schon bereit..

Mittwoch, 13. April 2011

Platz da!

Scheint die Natur momentan regelrecht zu rufen. Überall blüht und sprießt es um die Wette. Meinen gleich lautenden Appell an den Giersch ignoriert dieser übrigens geflissentlich und so haben wir unser jährliches Spielchen „ich zupf Dich aus – ätsch, ich wachs aber viel schneller nach“ wieder aufgenommen. Und Löwenzähne aka Butterblumen schaut nicht so skeptisch, is so im hohen Norden! Fragt die Suse! drängen aus jedem noch so unmöglichen Spalt. 

Auf der Fensterbank müssen die angestammten Zimmerpflanzen zusammenrücken, um den Schalen mit Tomaten-, Chili, Blumen- und Salatpflänzchen einen Platz an der Sonne abzutreten. Für die Winterklamotten lautet die Parole Schrank für die Sommerkollegen räumen. Wieso soll’s Ihnen auch besser gehen, als den Jungs von der Schuhfraktion. 

Überhaupt, außer den längst überfälligen Fenstern kommt der Frühjahrsrevision der 180° NL Süd keiner aus. Auch die Tiefkühltruhe nicht. Die finale Bestimmung letzer Wildbestände wird geplant und die im Winter mit Bedacht eingesetzten und sorgfältig abgezählten Ofentomaten aus der Ernte 2010 werden jetzt weitaus großzügiger verwendet. Zum Beispiel für eine feine Quiche, bestehend aus Blätterteig, Frühlingszwiebeln und eben jenen Ofentomaten.



Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Aus Küche und Keller

180° Adventskalender (66) 180° der Film (1) 180° Fussballwette 14/15 (2) 180° Hauptversammlung (2) 180° Hauptversammlung 2012 (10) 180° reloaded (10) Aachen (3) Alemannia (2) Alter (3) Apfelsaft (1) Aquitaine (1) Aromen aus 1001 Nacht (16) ATK-Bloggeburtstag (5) auf die Schnelle (42) aus der Hand (41) aus Fluss und Meer (60) Australien (1) Backhaus (2) Backtag (29) Baden (1) Barbarazweig (1) Barbier (2) Barrique (1) Bauanleitung (3) Beiwerk (32) BiB (1) Bierzo (1) Bio (3) Blauzungenmarathon (2) Bordeaux (21) Bourgeuil (1) Brot (5) Bruno (2) Buch (1) Burgund (1) Butter (1) Cabernet (1) Champagner (4) Chardonnay (9) Châteauneuf-du-Pâpe (1) CocaCola (1) Cote d'Azur (3) Cru Bourgeois (1) Crémant (1) Currywurst (1) Cuvée (2) Côte d'Azur (2) Dessert (25) Dessous (5) Diät (3) Dornfelder (1) Ei ei (4) Elsass (3) Endlich Frühling (38) Erbsensuppe (2) Erntedank (42) Etikettentheorie (3) Federvieh (26) Fern(k)östlich (18) Figeac (2) Fotoworkshop (2) Franken (2) Frankreich (9) Frühling (18) Fußball (8) Gargantua (1) Gebäck (7) Gemüse (1) Gemüsegarten (2) Gesellschaft (13) Getränk (3) Gewürztraminer (7) Grauburgunder (1) Graves (1) Grenache (1) Grüner Veltliner (1) Heidschnucke (2) Herbst (33) herzhaft (15) Hochbeet (1) Hörncheneisen (1) Hühnersuppe (2) Iris (1) Italien (9) jetzt wird's Wild (17) Jugend (1) Kamptal (1) Karneval (1) Keller (2) Kindheitserinnerung (11) Kobler (2) korrespondierende Weine (28) Kunst (4) Käse (11) Köln (1) Küchenklassiker (32) Küchentechnik (13) Lachs (1) Lamm (6) Le Mirazur (1) Lebensmittelproduktion (4) Lichine (1) Limonade (1) Loire (1) Loriot (1) Löffelweise (38) Mais (2) Mallorca (2) Marsanne (1) Mencia (1) Menu (10) Menü (80) Mercurey (1) Merlot (2) mindestens haltbar bis... (19) Mittelrhein (1) Mosel (4) Mourvèdre (2) moussierend (3) Märchen (5) Naturwein (1) Neujährchen (2) Neuseeland (1) nichtFischnichtFleisch (80) Niederlande (3) Nikolaus (4) norddeutsch (1) nur so (19) nur so... (59) OBÜP (1) Oma (6) Oper (2) Osterbrunch2012 (9) Ostern (11) Parker (1) Passito (1) Pasta (41) Pavie (1) Pfalz (6) Picknick (12) Pinot Grigio (2) Pinotage (1) Playboy (1) Port (1) Portugal (3) Primeur (1) Primitivo (1) Priorat (1) Prosecco (1) Provence (8) Punk (1) Restaurant (4) Reste (2) Retsina (1) Rheingau (3) Rhône (2) Rieslaner (3) Riesling (23) Rindvieh (41) Risotto (1) RoeroArneis (1) rosa (1) Rosé (4) Rotwein (1) Roussanne (1) rund ums Mittelmeer (56) Saar (1) Salat (1) Saucisse de Morteau (1) Sauternes (1) Sauvignon blanc (4) Sauzet (1) scharf (4) Schatz (1) Schweinerei (20) Sekt (5) Shiraz (2) Silvaner (2) Sommelier (4) Sommer (40) Sommerküche (73) Sommerpicknick2012 (9) Sommerwein (4) Sonntagsbraten (16) Sorbet (1) Spanien (2) sparkling (1) Spätburgunder (2) St. Emilion (2) St.Estèphe (2) Stein (1) Steinlaus (1) Subskription (1) Syrah (4) Südfrankreich (1) Südtirol (7) Süßstoff (62) Süßwein (6) take 5! (9) Terroir (1) Tomate (8) Tomtenhaus (1) trocken (1) Trüffel (3) Tulpen (1) Urlaub (13) vegetarisch (1) vendredisduvin (1) Vinho Verde (1) Vinocamp (1) Vitamine (2) vom Grill (21) Vorspeise (73) Weihnachtsmenü (22) Weihnachtsmenü2013 (4) Weihrauch (5) Wein (18) Weinmärchen (2) Weinrallye (24) Weißwein (3) Wien (2) Wiesn (3) Winter (21) Winterküche (73) Winzer (1) Wuppertal (1) Würrtemberg (5) Württemberg (3) Zinfandel (2) Zitrone (3) Zukunft (1) zwischen Küste und Alpen (170) Österreich (6)