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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Kettenbrief und sonstige Schwächen

Also meine Pünktlichkeit ist ja sprichwörtlich. Ebenso mein Ordnungssinn. Einer Jungfrau absolut unangemessen.

Aber wenn es etwas gibt, womit ich alles in den Schatten stelle, dann ist es meine Ignoranz von Kettenbriefen in jeglicher Erscheinungsform. Also zur Erläuterung: Kettenbriefe sind die rechtmäßigen Vorläufer der Strukies. 

Nur dass man bei Kettenbriefen einen Sack voll Postkarten nicht bekommt, während bei Strukies ein Haufen Geld nicht verdient wird. Und falls doch, wird man von Vroni geheiratet.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Das hässliche Entlein

Wer kennt es nicht, das Märchen von Hans Christian Andersen, welches sich um einen gefiederten kleinen, nicht dem Schönheitsideal der anderen entsprechenden Vogel dreht, in dem in Wirklichkeit nicht mal eine schnöde Ente, sondern ein stolzer, wunderschöner Schwan steckt.

Hach, was hab ich jedes Mal über dem Buch geschluchzt, wenn das arme tollpatschige, beflügelte Wirbeltier von seinen Artgenossen verhöhnt und verstoßen und schluchzend mit hängendem Kopf in die Einsamkeit geschickt wurde. Ja, ich gestehe, ich war schon immer ganz nah am Wasser gebaut.
So konnte ich z.B. in meinem Bambi-Buch nur unter großem seelischen Schmerz die Doppelseite aufschlagen, auf der das arme Kitz als Waise mit glasigen Augen durch den grauen Wald trottet und weinend nach seiner Mutter sucht... *schnief* 

Contenance, Suse!!!!
*Augentrockentupfundtiefdurchatme* 

 Trotz des großen Mitgefühls mit den Protagonisten der Tierwelt hab ich auch etwas von den Geschichten mitnehmen können. Aus der von besagtem Entlein stammt z.B. meine Erkenntnis (mit bis heute anhaltender Wirkung), dass in jedem und allem etwas besonderes steckt, man muss es nur zu heben wissen. In der Regel lohnt es sich immer, eine Person oder eine Sache genauer zu beleuchten, um seine wahren Werte schätzen zu lernen.


Dabei geht es natürlich nicht ausschließlich um Äußerlichkeiten, welche des einfachen Verständnisses wegen in der anrührenden Geschichte thematisiert werden. Es wäre zu einfach zu glauben, dass alles Hässliche dieser Welt irgendwann  in optischer Schönheit erstrahlen könnte. Auch wenn es für Schönheitsempfinden einige Regeln gibt, so bleibt sie doch weitestgehend ein subjektives Empfinden. Schon allein daran wäre die These zum Scheitern verurteil...

Nehme man z.B das Bild oben. Abgebildet ist hier ein für mein Empfinden sehr schöner essbarer Vertreter der Flora. Nur leider nützt ihm das herzlich wenig, denn trotz einer bestechend verführerischen Optik kann er in der Küche mit den großen Stars wie Tomate, Spargel, Kürbis, Kartoffel, Reis usw. nicht mithalten.
Und das, obwohl keiner dieser beliebten Nahrungsmittel in einer ähnlich raffinierten Verpackung steckt, so filigran geformt ist geschweige denn auf kleinstem Raum so viele seiner Art beherbergen kann.

Samstag, 24. Dezember 2011

180°-Adventskalender - Türchen Nr. 24 – vom Praktikanten

Also die Kantine ist wirklich schön weihnachtlich geschmückt. Man hat in diesem Jahr mit der städtischen Dekorationsanstalt zusammen gearbeitet. Die ist ein geschlossenes System, für die harten Fälle.

Trotzdem ist am letzten Arbeitstag vor Heilig Abend die übliche Stimmung; die Wichtigen dozieren, die Claqueure applaudieren, die Griesgrämigen beschweren sich über das Essen und die Smarten versuchen nicht zu kleckern.

An den Tisch der Unwichtigen, an dem Dienstgespräche verboten sind, tritt Frieder, wie immer zu spät. Nach dem üblichen „Mahlzeit² lässt die Eröffnung nicht lange auf sich warten: „wollen wir uns morgen in der Stadt treffen und unsere Weihnachtsgeschenke gemeinsam besorgen?“

Diana fällt beinahe ihr Salatblatt aus dem Mund, Alex schaut indigniert und Jan überlegt wie er die Mediation einleiten könnte. Thomas hingegen ist gewappnet: „Jaaa gute Idee, aber ich erwäge meine aktuelle Beziehung noch vor dem Fest zu beenden, da spare ich mir die ganze Prozedur“ „Guter Plan“ Frieders Lästermaul jubiliert „man kann Frauen eh nichts Recht machen“ 






„Doch“ erwidert Alex schwach. „Hast ja Recht“ tröstet Thomas „man muss nur was schenken, was die Freundin neidisch macht“ „Oder keinerlei Nutzwert hat“ Jan vergisst, dass er als Betriebsrat ja vermitteln...

Samstag, 10. Dezember 2011

180°-Adventskalender - Türchen Nr. 10 - von Susanna


Aus Neugierde auf die Zukunft reist der Chinese Kao-Tai mit einer Zeitmaschine aus dem 10. Jahrhundert in die Gegenwart. Weil er die Erdumdrehung nicht bedacht hatte, landet er statt in China in der Stadt Min-chen im Land Ba Yan bei den Großnasen. Auf dieser Reise schreibt er seinem Freund 37 Briefe in die chinesische Vergangenheit, die Herbert Rosendorfer in einem Buch zusammengefasst und herausgegeben hat.


Jetzt ist ein weiterer Brief aufgetaucht, der Euch natürlich nicht vorenthalten werden soll.


Mein lieber Freund!

Die Tage werden immer kürzer und die Dunkelheit immer länger. Das Fest der Wintersonnwende naht. Es wird auch hier gebührend gefeiert. Man hält es sogar für so bedeutend, dass mit der wieder höher stendenden Sonne auch ein neues Jahr beginnt. Um das alte Jahr nicht vollständig zu verärgern und seine Dämonen noch einmal heraufzubeschwören, lässt man allerdings noch eine Woche zwischen der Wintersonnwende und der Feier des wechselnden Jahres verstreichen. Oder ist es die große Freude der Großnasen an Festen? So können sie zwei Feste feiern.

Die Vorbereitungen auf das Fest der wieder auferstehenden Sonne, das man hier Wei-Na nennt, dauern einige Wochen. In den letzten vier Wochen davor gibt es viele Rituale um die Sonne wieder aus ihrem Winterschlaf zu erwecken. Diese Zeit nennt man A-Fend.

In einem meiner letzten Briefe hatte ich Dir schon vom Fest des Herbstmondes, das bis Anfang Oktober auf der großen Wiese gefeiert wurden, erzählt. Seitdem gibt es in allen Läden besonderes Opfergebäck für die Sonnwendfeier zu kaufen. Es sind vor allem kleine, flache Kuchen, die Leb-Ku genannt werden. Manche von ihnen sind sogar weiß oder braun überzogen, wohl um die Opferwirkung zu verstärken.

Die Frauen der Großnasen bereiten weitere kleine Gebäckstücke, die Ple-zen heißen, zu. Es entsteht ein Wettstreit, wer die meisten Sorten zubereitet hat. Alle behaupten, dass ihr Gebäck besser als das der anderen schmeckt. Trotzdem bleiben sie freundlich und erbeten als Anerkennung eine Anleitung zur Zubereitung einzelner Sorten von den Nachbarinnen. Viele dieser Anleitungen, die auch Le-Zept genannt werden, werden in einem Buch zusammengefasst und mit wundervoll detailliert ausgeführten Bildern vervielfältigt und verkauft. Wie viele Menschen müssen allein mit dem Kopieren dieser Werke beschäftigt sein!

Gleichzeitig werden auf allen größeren Plätzen in der Stadt kleine Holzhütten aufgebaut. Ich war davon ausgegangen, dass das eine sehr großzügige Geste gegenüber den Menschen ist, die keine Wohnung haben und bei der Kälte frieren müssen. Die Hütten sind so groß, dass zwei Betten darin Platz haben. Ein Tisch ist an einer Längsseite unter einem Fenster angebracht - wirklich schöne kleine Wohnungen!


Diese Hütten sind auch notwendig, denn, mein Freund, hier wird es viel kälter als bei uns. Schnee bleibt wochenlang liegen, Seen gefrieren sogar zu.

Die Menschen machen sich einen Spaß daraus, auf Schnee und Eis zu rutschen. Schon kleine Kinder werden auf Schuhe mit Eisenstäben darunter gestellt und mitten in der Stadt baut man künstlich gefrorene Seen, auf denen diese herumrutschen können. Ich habe es ebenfalls ausprobiert, aber ich kann nicht verstehen, weshalb man dafür die große Gefahr einer Verletzung auf sich nehmen sollte.

An den Wochenenden fährt man mit den lauten selbstbewegenden Kutschen in die nahen Berge. Dort lassen sich die Großnasen mit langen Brettern unter den Füßen von einer langen Leine den Berg hinaufziehen und rutschen ihn wieder herunter. Das Ziel dieses Rutschens sind Gasthöfe, in denen sich die Großnasen treffen und Jaga-Te trinken, der alle sehr lustig macht. Dabei hätte man doch die Leinen direkt zu den Hütten bauen können, damit man nicht so viel durch tiefen Schnee rutschen muss! Oder den Jaga-Te gleich in der Stadt zubereiten können!

In ihren Wohnungen stellen viele im A-Fend vier Kerzen auf, von denen sie jede Woche eine mehr entzünden. Kurz vor Wintersonnwende brennen dann alle vier. Mal stehen die Kerzen auf einem grünen Kranz, mal in einer Reihe auf Metallgestellen, mal ohne ersichtliche Ordnung auf Moos und Zweigen. Aber es sind immer vier Kerzen. Keine Familie stellt fünf Kerzen zusammen. Mit diesem Ritus wird die Vorfreude auf mehr Licht noch einmal verstärkt.

Vor allem die Kinder der Großnasen haben für die letzten 24 Tage vor dem großen Fest einen besonderen Tages-Kalender. Jeden Tag bekommen sie eine Süßigkeit aus einem Pappkarton oder einem kleinen Haus oder einer langen Reihe von Socken.

Es gibt hier in der Stadt einen chinesischen Turm. Auch dort wurde ein Hüttendorf aufgebaut. Ich bin oft hingegangen und habe beim Aufbau zugesehen - ich habe Hilfe angeboten, wurde aber leider abgewiesen. Endlich war alles fertig und wartete nur noch auf seine Bewohner. Bei meinem nächsten Besuch war es soweit - die kleinen Hütten waren bewohnt.


Aber - mein Freund - stelle Dir vor! Dort konnte man keineswegs übernachten, nein, es waren lauter kleine Verkaufsstände! Der Tisch war der Verkaufstresen und voll mit Waren. Vieles, was dort angeboten wurde, glitzerte oder klimperte wie des Kaisers Glöckchenrock. An einigen Ständen gab es statt Glitzerdinger Esswaren zu kaufen. Hier konnte ich mich ein wenig aufwärmen. Es gab Glü-Wei und Cöl-Wu zu kaufen. An anderen Ständen sah ich viele kleine Figuren, wir hätten die ganze Armee damit aufstellen können. Aber auch diese Figuren, die meist aus Holz geschnitzt waren, standen wieder in einer kleineren Hütte, rund um eine besonders kleine Figur, die ein Neugeborenes darstellen sollte. Eine Miniaturwelt der Großnasen!

Zwischen den Hütten standen viele Menschen, die ganze Stadt musste hier versammelt sein! Hier fand ich auch ehrwürdige Männer und einige besonders geschmückte Frauen. Die Männer hatten einen langen Bart, der allein sie schon ehrgebietend aussehen ließ. Zudem trugen sie einen langen Umhang, eine hohe und spitze Mütze, wie unser Minister, einen Stab in der einen Hand, in der anderen einen großen Sack und hießen komischerweise alle Ni-kaus. Frauen, die Kli-ki heißen und lange blonde gelockte Haare haben, hatten lange, weiße Kleider mit goldenen Flügeln am Rücken an. Diese Frauen waren weit seltener und standen deshalb oft auf einem Balkon, damit mehr Leute sie sehen konnten. Von dort sprachen sie in Gedichten zu den Menschen. Kleinen Mädchen wurden auch schon diese Flügel angezogen, damit sie sich beizeiten daran gewöhnen. Als ob die lebenden nicht ausreichen, wurden überall noch Figuren aus einem harten Material, das viel leichter als Stein ist, aufgestellt. Es gab auch viele Apparate in Menschenform, die mit ihrem Mund Nüsse knacken konnten. Und selbst die Tla-Ba wird mit Glitzerschmuck verkleidet.


Über all diesen Stände tönte ständig eine sehr ungewöhnliche Musik. Sie klang so ganz anders als die Musik, die die Großnasen sonst hören. Sie dringt aus großen schwarzen Kästen oder auch von den Balkonen. Meist sind es vier oder fünf Musikanten, die auf - passenderweise wieder glitzernden - Instrumenten spielen. Jedes Liedende wird mit großer Begeisterung gefeiert, die Zuhörer stimmen ein lautes händisches Geklapper an, damit die Musiker weiterspielen und -singen.

Als Höhepunkt der Feierlichkeiten gilt das Wei-na-Fest. Dazu stellt sich jede Familie einen grünen Baum in ihre Wohnung oder ihr Haus, behängt ihn mit glitzernden Kugeln, Fäden, Sternen. Durch diesen Schmuck werden die Bäume auf wundersame Weise geschenkespendend. Am Vorabend der Wei-Na treffen sich die Familien zum Essen und danach ist dieser Baum plötzlich mit Lichtern geschmückt und darunter liegen große und sorgfältig eingepackte Geschenke. Alle Geschenke sind vom Wei-Na-Ma. Einige behaupten, dass er so wie der Ni-Ko-Laus aussieht, andere sagen, dass er eine rote Jacke, eine rote Hose und eine rote Zipfelmütze mit weißen Bordüren trägt. Andere sagen, dass das Kli-Ki die Geschenke unter den Baum legt. Das sind aber nicht die Frauen, die ich zwischen den Ständen gesehen hatte. Ich habe es nicht klären können, wie und von wem die Geschenke sind. Aber sie sind der eigentliche Zweck der Feier. Jeder schenkt jedem unterm Baum etwas. Ich selbst habe eine hölzerne Figur geschenkt bekommen, die wunderbar duftendende Rauchwolken ausstoßen kann. Dass ich selbst nichts verschenkt habe, war mir sehr unangenehm. Aber ich kannte diesen Brauch nicht.

In der Nacht nach der Geschenkeübergabe findet noch eine weitere Festhandlung statt. Alle gehen kurz vor Mitternacht in eine der großen Hallen und feiern zusammen eine Liturgie. Komischerweise ist das Opfergebäck hier aber nicht notwendig, das wird zu Hause gegessen. Auch am nächsten Tag findet wieder ein großes Essen statt und am übernächsten auch. Es gibt bei vielen Familien Gänse, Kohl und Kugeln aus einem Gemüse, das Ka-To-Fel genannt wird. Der Ablauf dieses Festes hat viel mehr mit Essen als mit der Sonne, die eigentlich gefeiert wird, zu tun.

Das Fest zum Jahreswechsel, das eine Woche später stattfindet, wird ganz anders gefeiert, aber das ist einen eigenen Brief wert.

Mein Freund - eines dieser kleinen Gebäckstückchen hat es mir besonders angetan. Damit das Le-Zept dafür nicht verloren geht, schicke ich Dir eine Abschrift davon mit. So ist es auch diebstahlsicher aufbewart.

Ich sende Dir viele Grüße aus dieser Zeit, die mir immer unverständlicher wird.

Dein Kao-Tai










[Susanna ist eine Müncherin mit messerscharfem Verstand und einer großen Lust am Fabulieren und das sicher nicht nur, weil sie noch Töchter im Geschichtenerzähltbekommen-Alter hat. Ihre Geschichten bezaubern Groß und Klein. Vielleicht ein Gegenpol zur trockenen Zahlenwelt, mit der sie sich tagsüber beschäftigt?]

Freitag, 26. August 2011

Susa am Freitag ..... Alles Cola, oder was? .... oder lieber einen 2004 Zinfandel Juvenile, Turley, CA

Arthurs Tochter und ich haben es uns ja auf die Fahne geschrieben, uns hin und wieder mal mit Märchen zu befassen, sie mit den Märchen, die sich um Essen und Kochen ranken und ich konzentriere mich auf die Weinmärchen, z.B. dem unausrottbaren, dass Wein grundsätzlich im Alter immer besser wird.

Märchen sind natürlich etwas ganz Wunderbares, heutzutage gibt es keine Märchen mehr, es gibt Fantasy oder urban legends. Die urban legends funktionieren im Prinzip genau wie früher die Märchen, da wird etwas als wahr erzählt, möglichst geheimnisvoll und gruselig, mit den Urängsten der Menschen spielend und am Ende wird alles gut, wenigstens im Märchen, denn wenn sie nicht gestorben sind …. und niemand kennt jemanden, der das erlebt hat, ja man kennt noch nicht mal einen, der einen kennt, der das erlebt hat.

Urban legends folgen dabei eher der Dramaturgie des modernen Films, da wacht der Mensch mit sauber verarbeiteter Narbe auf einem Parkplatz auf und hat eine Niere weniger oder es wird vor dem Ablecken von Joghurtdosenverschlüssen gewarnt, weil sich da unbekannte nichtsdestotrotz höchst gefährliche Erreger tummeln, oder dass beim Rückwärtsabspielen von legendären Schallplatten geheime Botschaften entschlüsselt werden können, ganz abgesehen von der Mutter aller urban legends, der Spinne in der Yucca Palme. Kein Märchen hingegen ist, dass humorbegabte Programmierer in ihren Programmen manchmal kleine lustige Gimmicks und Credits einbauen, die man mit einer höchst geheimen und nur durch Trial and Error oder Flüsterpost herauszufindenden Tastenkombination hervorlocken kann.

Dass Coca Cola, der wahrscheinlich bekannteste Markenname der Welt, nicht von derartiger Legendenbildung verschont ist, liegt auf der Hand. Schon weil die Rezeptur ja äußerst geheim und nur wenigen bekannt ist. Kokain soll darin enthalten gewesen sein, was die Firma offiziell immer wieder abstreitet. Und das reicht natürlich schon aus, um derartigen Spekulationen Vorschub zu leisten, als ob die das zugeben würden. Verbürgt ist lediglich, dass ein Rezept gefunden wurde, das den Gehalt von etwa 8 g Kokain auf ein Glas Coca Cola belegt, ob dieses Rezept aber so umgesetzt wurde, darüber ist nicht genaues bekannt. Und verbürgt ist, dass Coca Cola eine Lizenz zur Einfuhr von Coca Blättern besitzt. Und wer will, kann jetzt eins und eins zusammenzählen, oder es bleiben lassen.

Und mit Coca Cola kann man die Toilette putzten, die löst jedes noch so hartnäckige Kalkatom in Nichts auf, ebenso wie Fleisch, aber dazu siehe Astrid.

In ordentlichen bürgerlichen Haushalten wie meinem elterlichen wurde niemals Cola getrunken, das verätzt die Magenschleimhäute und belastet die noch jugendlichen Herz-Kreisläufe (obwohl die doch eigentlich viel belastbarer sind als die älteren, aber Logik und Eltern ….). So war es kein Wunder, dass ich mich bei meiner ersten Cola erwachsener fühlte als bei meinem ersten Glas Wein. Der Kellner, der mir ungerührt ob der tollkühnen Waghalsigkeit meiner Bestellung, einfach das Glas hinstellte als ob es nichts wäre, dämpfte meine Hochstimmung etwas.

Und der erste Schluck Cola, ich geb's zu, hat mich enttäuscht, DAS sollte dieses moderne Teenagergetränk sein, mit dem ich heute noch Mädchen mit Pferdeschwänzchen (damals vereinzelt noch Backfisch genannt) in wippenden Petticoats assoziiere. Eigentlich doch nur süß, eine Zitronenscheibe und ein paar Eiswürfel machten die Sache dann auch nicht besser.

Und was ich jetzt erzähle ist kein Märchen, obwohl ich wirklich wünschte, es wäre eines: *Tiiiieflufthole: Heutzutage mischen die Leute Cola mit Rotwein, in manchen Gegenden wird diese Mischung (von der ich mir gar nicht vorstellen mag, wie sie wohl schmeckt) Korea genannt, mit Weißwein ist auch nicht viel besser. Und die Astrid hat mir noch mitgegeben, "...und vergiss die Gläser nicht, das gehört in ganz bestimmte Gläser!". In welche, wusste sie auch nicht und meine Recherchen, die ich allerdings aufs rein Theoretische beschränkt habe, haben mich auch nicht weiter gebracht. Stattdessen lass ich die Expedde spresche .

Und ich für mein Teil erzähle was zum

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